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Heilung

Heilung

 

Nun da sich bald das Fest eines Heilandes Weihnachten
Ja auch heilen Landes jährt bekam ich heute verwundert
Diese Zeilen zugespielt denn alles ist ein Spiel

Mensch ärgere dich oder Mensch erfreue sich
Krankheit kommt von Kränkung wirkend als Milieu
Heilung besteht im erkennen anerkennnen vollumfänglich

Des Gekränktseins und der Selbstverantwortung dahin
Die Kränkenden in das eigene Spiel eingelassen zu haben
Ihnen vergeben mir verzeihen löscht jenes Programm

Von Lebenslügen Verdrängung Schuldzuweisungen
Rachegelüsten Groll und Bitternis denn sanftmütig sein
Bewirkt das Sauergewordene in jener allchymische Umkehr

Verwandeltes  ausgeglichenes gesundes Milieu basischer
Ja weiblicher Energie vormals scheinbarer Gegensätze
In der dritten Kraft vereinenden Liebens so der Heiland dir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schön

Das Schön

 

Es war einmal ein Schön
Einfach so ohne Absicht und Zweck
Nur des nackten Schönseins Willen

Und da es niemand zu irgendetwas
Nützlichem Gewinnträchtigem verwenden konnte
Kam es sich selbst fast schon nutzlos vor

Da sah eine Blume unser Schön
Ei wie bist du lieblich anzusehn
Und das Schön wurde gleich noch schöner

Und dann gaukelte ein bunter Falter
Um es herum wie bist du doch so schön
Und das Schön liebete den Schmetterling

Und weil sie nicht zu sterben sind
Blühen flattern und verschönern sie
Alle guten Wesen sind drei noch heute die Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Statthaft

Statthaft

 

Statt Haft eben das Geschehen ein
Wortspiel Städte sind nein hier doziert
Kein Statistiker Soziologe  oder Urbanist

In Städten leben Wesen die einfach
Dort ihr Lebensglück erhöht sehen
Und in der mir nächstliegenden

Großen Stadt stehen Laternenmasten
Und Gehwegbenutzerhinweisschilder
Die mit bunter Wolle umhäkelt freudig sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Feuer

Im Feuer

 

O meine Geliebte ich kenne dich
du verborgen in der Sonne Glut
Selbst nachts verläßt du mich nicht

Blinzelst mir Sternenäugige gütig zu
dein Lachen gluckst im Bächlein hell
Und dein Gesang ist den Vögeln verliehen

Bald werden wir einander finden
Dann wenn das Wasser unter dem
Feuer im Kessel kocht und der Tee

Dampfend in der Schale deine Lippen netzt
mein Zelt hat der Sturm verweht nackt nun
zerfetzt meine Kleider bist mein Reichtum du

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sprachlosigkeit

Sprachlosigkeit

 

Wenn in Zeiten der Fragwürdigkeit
Weder hinterfragt noch in Würde
Geantwortet wird herrscht der Ungeist

Jenes Wesen das intellektuell täuscht
Mit Instituten Zahlen und Doktorentiteln
Während Kinder solchen Märchen

Von dem bösen Gift keinen Glauben
Spenden denn das Dornröschen wird
Eh vom Prinzen wieder wachgeküßt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichten die das Leben schrieb

Geschichten die das Leben schrieb

 

 

Heute nachmittags der Föhn
Hier sonnenschönes Alpenvorland
Kam mir in den Sinn das Glück

Dieser Erde liegt auf dem Rücken
Der Pferde gesagt getan fuhr ich
Zum Isländerstall und sattelte

Den älteren Wallach Bacus
Für einen kürzeren Ausritt
Bacus ließ sich anstandslos

Von der Weide führen putzen
Satteln und aufzäumen nur
Dann kurz wieder zurück vor dem

Heimatlichen Stall wollte ich noch
In ein mythisches Wäldchen abbiegen
Jedoch Bacus verweigerte stur ging rückwärts

Schlug aus und setzte zum Buckeln an
Ohne Helm und Gerte konnte ich
Dem Verweigerer nicht habhaft werden

Ich frage mich wenn schon ein altes
Pferd sich weigern kann wie lassen
All die Menschen sich vom Teufel geritten

Heute in den seelischen Abgrund
Die geistige Nacht hineinreiten
Sich Würde und Hals und Kragen

Brechen dies ist kein Reiterlatein
Einer toten Sprache wiewohl vom
Pferdegeist selber inspiriertes Herzblut