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Meine Weltanschaung

Meine Weltanschaung

 

Damit meine ich nicht
Das was als Realität genannt bekannt ist
Denn die Wirklichkeit ist eine Wahrheit

Und kein synthetisches digitalelektrisches
Konstrukt aus Stahl und Beton auch Matrix vernannt
Nun schaue ich gespannt staunend

Der Wahrheit ins lichte Auge
Und erblicke Lebewesen Seelen Geister
Formenreichtum  blumengleich

Tiere wuselnd Steine blinkend
Erhabene Bäume und Wetterspiele
Sphärenklänge glucksender Bäche Lauf

Und dann den gestirnten Himmel
Sowohl nachts denn des Tages
Da Mutter Sonne ihre Liebe verströmt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr klein

Herr klein

 

Herr klein war garn nicht so klein
Doch dachte er bei sich
Andere sind größer also bin ich ein Wicht

Frau Groß die edle Dame
War gar nicht groß wie denn ihr Name
Das Schicksal hat sie beide denn vereint

Denn Klein und groß so sich beidseits
Zu ergänzen wissen ists wunderschön
Heilt Gegensätze ei wie famos ists ausgeglichen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da da daaa !

Da da daaa !

 

Hör o höre doch
Siehst du es schau da dort überall
All das Licht welche Wonne Ekstase

Ach wie ist mir so schön
So kraftvoll friedlich
Mächtiges Himmelswogen

Meeresbrausen Sturmeswind
Wild lodern die Flammen
Altes Morsches verzehrend

Im ewig neuen Werden
Nichts vergeht Wandel Freude
Allüberall feiern Liebende das Leben

 

 

In Dank an
Johann Sebastian Bachs
Toccata und Fuge in Dmoll BW 565

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilung

Heilung

 

Nun da sich bald das Fest eines Heilandes Weihnachten
Ja auch heilen Landes jährt bekam ich heute verwundert
Diese Zeilen zugespielt denn alles ist ein Spiel

Mensch ärgere dich oder Mensch erfreue sich
Krankheit kommt von Kränkung wirkend als Milieu
Heilung besteht im erkennen anerkennnen vollumfänglich

Des Gekränktseins und der Selbstverantwortung dahin
Die Kränkenden in das eigene Spiel eingelassen zu haben
Ihnen vergeben mir verzeihen löscht jenes Programm

Von Lebenslügen Verdrängung Schuldzuweisungen
Rachegelüsten Groll und Bitternis denn sanftmütig sein
Bewirkt das Sauergewordene in jener allchymische Umkehr

Verwandeltes  ausgeglichenes gesundes Milieu basischer
Ja weiblicher Energie vormals scheinbarer Gegensätze
In der dritten Kraft vereinenden Liebens so der Heiland dir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schön

Das Schön

 

Es war einmal ein Schön
Einfach so ohne Absicht und Zweck
Nur des nackten Schönseins Willen

Und da es niemand zu irgendetwas
Nützlichem Gewinnträchtigem verwenden konnte
Kam es sich selbst fast schon nutzlos vor

Da sah eine Blume unser Schön
Ei wie bist du lieblich anzusehn
Und das Schön wurde gleich noch schöner

Und dann gaukelte ein bunter Falter
Um es herum wie bist du doch so schön
Und das Schön liebete den Schmetterling

Und weil sie nicht zu sterben sind
Blühen flattern und verschönern sie
Alle guten Wesen sind drei noch heute die Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Statthaft

Statthaft

 

Statt Haft eben das Geschehen ein
Wortspiel Städte sind nein hier doziert
Kein Statistiker Soziologe  oder Urbanist

In Städten leben Wesen die einfach
Dort ihr Lebensglück erhöht sehen
Und in der mir nächstliegenden

Großen Stadt stehen Laternenmasten
Und Gehwegbenutzerhinweisschilder
Die mit bunter Wolle umhäkelt freudig sind