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Der Engel der Wahrnehmung

Der Engel der Wahrnehmung

 

Der Der alles wahrnimmt ist allzeit
mit unter neben ja in uns
Er trägt ein Buch aus Licht

Darin alles was geschieht
so wie Du und ich Es dachten
fühlten taten fein säuberlich

Ist aufgeführt Dann abends
wenn die Nacht uns küßt
legt Er Es der Göttinmutter

Sonne vor die jede Tat und
ihre Folgen seiens Ausgeburten
oder froher Kinder heilig Spiel

Uns dann wenn der Morgen
Dich wieder wach geküßt
und frisch erfindet als Schicksals

Zukunft der Welt schenkt
gleich ob Es Ihr frommt
und uns gefällt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer wollen wir sein

Wer wollen wir sein

 

Der Knabe befragt was er werden wollte
Förster und Altertumsforscher sein
Gedeutet mit Weltenmutter Natur

Und das was ist mit dem was wahr
war vergleichend verstehend
erforschen und begreifend wissen

Du Ritter oder Prinzessin
Dichter und Künstler Millionär
und Visionär unscheinbares

Mäuschen damit die Katze nicht
oder lebensverachtender Bösewicht
Retter der Welt oder Altttagsheld

Siehe Du darfst kannst mußt
das sein was in Deiner Brust
liebend pulst die Würde ist Dein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Flaschenpost

Die Flaschenpost

 

Sei Dir gewiß dessen sicher
auch wenn Du nichts hörst
glaubst vergessen zu sein

Ist nur stürmische See
oder Flaute die Prüfung
der vertrauenden Geduld

Denn ich denke immer an Dich
bin bei Dir Tag und Nacht
schlafend und wachend

Denn wo keine Trennung die
eingebildet webt verbundenes
Einssein wie auch Glücklichsein

Nur dem gelingt der beglückt
und das Hinsinnen Spüren
Liebender ist aller Sonnenschein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einladung

Die Einladung

 

In der ehemaligen Weltstadtt mit Herz
Deutschlands heimlicher Hauptstadt
heute getitelte Stadt von Laptop und Lederhose

Stehen wie Brauch von Alters her
so manches Stein und Bronzebildwerk
König hoch zu Roß Karl Valentin

Auch der geflügelte Götterbote Hermes
nebst sich balgender Knaben
dem Friedensengel und NS Mahnmal

Ich habe Sie denn alle aufgesucht
und in das nicht mehr bestehende
Cafe Tambosi eingeladen nach all

Den anstrengenden Jahren bei Wind
und Wetter so starr da oben meist
nicht wahrgenommene Straßenzier

Sie freuten sich verwundert und ich
fragte ob Sie denn heute so wie
ehedem Geschichte hätten schreiben

Wollen ach ein Raunen Murmeln
Jammern Lachen Weinen auch und
da schlugs 1 Uhr vom Turm weg war der Spuk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im offenen Käfig

Im offenen Käfig

 

Das ein Kind der Lüfte
ja des Himmels selbst
in einen Käfig gesperrt

Schreit zum Himmel
und befragt ach ich schütze
Dich vor der Katze und da draußen

Könntest Du eh nicht überleben
Ich gebe Dir eine Geburts und Sterbe
Urkunde Sozialversicherungsnummer

Und Kindergeld den Totenschein und
Die Eheheschließungsstandesamteintragung
zur Zuchtvermehrung staatlich beglaubigter

Zeugungsfreuden Dies alles weil Ich
der Gefängniswärter Vogelbauererbauer
selbst nicht frei bin mußt auch Du gefiederter

Wicht mir das Lied der Freiheit singen
mag auch die Sonne noch so strahlen ich
verdüstere den Himmel aus Angst vor dem Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Warenhaus

Im Warenhaus

 

O ja in einem Warenhaus liegen viele
nützliche und unnütze Waren ausgestellt
Kochlöffel Schraubenzieher Unterwäsche

Heute gehe ich nicht dorthin ich habe alles
längstens und viel mehr heute jetzt gehe ich
mit Dir in das wahre Haus herzhaft ist da alles