Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

 


Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Überschwang

Überschwang

 

 

Schwanger ist das Leben uns gegeben
überschwenglich reich an Segen dahin
das was ist uns geschenkt verliehen

Körper Seel Geist liebelos verwaist
Überschwang ist Kindern eigen und
im Dankbarsein vereinigt alles Leben ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falle

Falle

 

 

 

Die Kirchen behaupten wir Menschenkinder
alle sind Gefallene in die Falle gegangene
verfehlte Bösewichte daher strafwürdige Sünder

Ich Zarathustra erkenne die Mausefalle ist
grob sichtbar die unsichtbaren Fallen liegen
überall verstreut umher Lieben allein schützt heilt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiefblau

Tiefblau

 

 

Farbe bekennen ist Lebendigsein
Tiefblau beruhigt ist kraftvoll klar
Der tiefblaue Himmel liebt uns alle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonderling

Der Sonderling

 

 

Absonderlich ist sich wer sonderbar verhält
aus dem Gewohnten ungewohnt erscheint
und ganz besonders ist wer aus dem Rahmen

Fällt denn was die Mehrheit will und ist das
ist Gesetz und Standespflicht Ein jedes Kind
beginnt von vorne will Rose sein im Distelgarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Traumtänzer

Der Traumtänzer

 

 

Ein unscheinbarer junger Mann
im alltäglichen Leben erlebte
im Schlafe träumend das Er

Ein geschmeidiger kraftvoll eleganter
Tänzer ist und als Er erwacht ging
Er in die Tanzschule dort ehelichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestatter und Hebamme

Bestatter und Hebamme

 

 

Der Bestatter entsorgt die alte welke Hülle
das verschlissene Kleid den dünnen Mantel
verlassen vom Träger ins freie Leben zurück

Seis Erdenreich verwesend seis Feuer
entbunden in Luft Wasser und Asche
Die Hebamme begleitet hilft einem soeben

Sterbenden aus der geistigen Welt in die
Verkörperung zeitweiliger Erdenbehausung
Beide Wandlungen sind Ende und Neubeginn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gläubige

Gläubige

 

 

Der Gläubige ist ein Vertrauender in das
was Ihm erzählt gewiesen angedroht ist
Der Gläubiger glaubt das das Entliehene

Wieder zeitvereinbart zurückgegeben wird
Irrgläubige und in die Irre geführte sind früher
getötet oder in ein Irrenhaus überführt worden

Ich glaube an die Macht der Liebe die in der
Sonne wärmend lichte Wonne an der Blumen
farbenfrohen Duft und die Freude dankbar seiend