Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Der Liebesbrief

Der Liebesbrief

 

Du wirst sagen ach
schon lange bekam ich
einen solchen nicht mehr

Wenn je überhaupt einen
einzigen damals vor
jedoch siehe heute da

Er hat keine Briefmarke
ist somit auch nicht gestempelt
weder gebleichter noch

Umweltschutzumschlag
keine Anschrift Absender fehlt
ganz leer und darinnen

Hastig aufgerissen oder
ritualisiert am Schreibrtisch
mit Opas Briefmesser geöffnet

Dann der leere Bogen
weder Bütten noch Papyrus
einfach weiß licht rein und leer

Jeder Mensch ist ein Brief
des Himmels an die Erde
ich danke dir für den deinen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ode an die Liebe

Ode an die Liebe

 

Wenn die Götter zürnen
Streit den Himmel finsternd bricht
wird auf Erden dunkel Weltgericht

Deiner Seele strahlend Licht
geistig ist des Ringens Spur
Fleisch bekämpfen nur

Der Schlächter blutge Hand
liebe gut was böse
so ersteht verheißnes Land

Schicksal ist den Hörigen
der Angst gebannt frei
geheilt wem lieben Arzenei

Laß dich nicht betören
Kampf verliert entzweit
segne die dich fluchen

Gewalt ist nur ein Schrei
nach Liebe schmerzvergiftet
liebend geht der Spuk vorbei

Dämmert längst der helle Morgen
möge auch die Nacht noch schwärzen
ewig ungeschändet leben wir im Paradies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzenserwärmen

Herzenserwärmen

 

Mögen die Winterfröste
eiskalter Nachrichten
apokalyptischer Szenarien

Um uns herum gespenstern
du blickst einem Menschen klar
in die Augen siehst seiner Seele

Glanz wenn auch umnebelt
sprichst ihn an als dein du
Geschwister der sich selbst

Für dich fremd hielt lächelst
weil selbst des nachts irgend
wo die Sonne scheint durch dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Minnesang

Minnesang

 

 

Wesshalb sollen uns nur
die gefiederten Bewohner
der Lüfte sangesfroh erfreuen

Entzücken und der Wind
säuselnd Wonne spielend
ach singe du du mir uns

Mein Rothkehlchen ach
auch der Sperling tschilpt
du Nachtigall mir ach singe

Die Toten wollen dich hören
Stumme an deinen Lippen
hängen und Blinde Farben

Sehen wenn du ihnen singst
ach wie das Wasser kochend
im Teekessel singt liebe singe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Seltsame

Der Seltsame

 

Ich pfeife auf deine Bildung
deine guten Manieren
deine humanistische Maske

Denn ich bin ungebildet
das Leben ist meine Schule
der Tod mein Lehrer

Was ich an dir liebe Du Kind
ist dein Staunen jene lautere
Verzückung die das Große Ganze

Im Reiskorn und den Ozean
im Tautropfen zu sehen vermag
selbst den Stachel der Rose liebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute jetzt und immerda

Heute jetzt und immerda

 

Früher wusste ich nicht
wer ich bin sein sollte
wollte immer schon war

Dann dachte ich ich müsse
werden wie sie alle sind
und wollen das ich ihrer sei

Heute jetzt und immerda ist mir
herzenssonnenklar fürwahr
Ich bin ein Kind der Liebe