Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Die Schatzinsel

Die Schatzinsel

 

Aus altem Erbe eines fernen
Eilandes Karte gelb gewellt
die Daten heute rasch ermittelt

Denn Schätze seien dort gehortet
wohl verborgen gar auf ferne Zeit
Nach banger Reise gutem Wind

Wir also endlich angelandet sind
Wir suchten gruben fanden
ein Wrack Büchsen von Rost

Knochen sonnenbleich und schön
Der Schatz hört ist das Abenteuer
sich verloren wieder findend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Stelldichein

Das Stelldichein

 

Nein keine Verabredung
denn wir reden dabei nicht
Zwanzig Uhr fünfzehn ich schreite

Wie beim ersten Mal freudig
bewegt zu Ihr hin da wo sich
der Blick über den See verströmt

Treffe ich Sie an die Schönste
ungeschminkt rein ganz Sie selbst
leuchtend Ihr Antlitz wonnig Ihr Blick

Allsehend feurig Ihr Auge und
heiß Ihr Mund ich liebe Sie
wie alles von durch und mit Ihr ist

Ihren Namen trägt Sie nur in
Deutscher Sprache weiblich
benannt bekannt als die Sonne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte vom buntlichten Volk

Die Geschichte vom buntlichten Volk

 

Am Anfang war die Liebe
und die Liebe ist nie nie allein
darum hatte sie zum Gatten

Bewußtes Sein dies war das
Glück der Goldenen Zeit
die währet eine halbe Ewigkeit

Jetzt heute und hier auf Erden
sind Gärten und Wiesen darin
eine Blume wunderschön sprießt

Die Blüte duftend Nektar frisch
das ists was den Göttern uns
wir Liebenden freudig schenken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen Schimmer von Licht

Einen Schimmer von Licht

 

Da auf dem hölzernen Tische
geschmückt von linnenem Tuch
liegt ein leeres rotes volles Buch

Schwarz beschrieben auf weißem
Grund tanzen Buchstaben in Reih
und Glied wie Zinnsoldaten bunt

In ihrem wahnwitzigem Geisterkrieg
fallend da fällt ein Schimmer von Licht
Auf das Papier löscht liebend jegliche Spur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bretter die die Welt bedeuten

Die Bretter die die Welt bedeuten

 

Dann als der Vorhang wich die Bühne
hölzern baumerstanden bretterfedernd
die Figuren schreiend weinend lachen

Flüstern intrigieren sich ver und
entlieben Trauer Wut und süßer
Schmerz Tode selbst gestorben

Ach ein Kindlein denn zur Welt
gebracht Masken hängen oben
eine traurig eine freudig lacht

Jetzt zur mitternächtlichen Stunde
sind die Zuschauer Schemen Geister
und Dämonen Gespenster und Fantome

Dessen was abendlich hier geschehn
leer die Reihen mit Verstorbnen voll
eine Rose auf der Bühne unsterblich schön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch weniges das Alles ist

Noch weniges das Alles ist

 

Großes setzt sich aus Kleinem zusammen
und viele Kleine bilden das Große
siehe keines ist gering und Du Du Du

Bist der Übergang von Einem zum Anderen
Ach keiner Bewertung von außen bedarfs
Dein Segen ist immer das Du liebst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Märchenwunderland

Im Märchenwunderland

 

Unser Dach ist gedeckt mit durchsichtigen
Schindeln aus Himmelslicht der Mauern
Steine von Mutter Erde entliehn

Die Fenster ganz aus Luft und Wind
Die Türe des Herzens allzeit offen
Hans im Glück geht pfeifend vorbei

Innen lacht das Jesuskind und
Aschenputtel ist jetzt eine Schwarze
die das Lied von den zehn kleinen

Negerlein nicht singt weil das verboten ist
Hänsel und Gretel bringen Johannisbeeren
vorbei und wir schenken ihnen Erdbeeren

Schneewittchen ist im Garten gerade erwacht
und Sterntaler steht heiter in der Wiese
hängt Wäsche auf im goldnen Sonnenlicht

Einen bösen Wolf haben wir nicht
dafür einen Straßenhund aufgenommen
Jetzt feiern wir ein Fest du bist unser Ehrengast