Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Sehen

Sehen

 

Wir sehen Dich immer
Und überall
Hinter dem Vorhang

Durch das Schlüsselloch
Schauen Dich im Spiegel an
Gucken Aus dem Kühlschrank

Ohne Wanzen und
Versteckte Kameras
Im Keller und auf dem Dachboden

Während der Arbeit
Und nachts im Schlafe
Du bist nie alleine

Wirst nie vergessen
Kein Überdruß je weil
Wir Dich lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Froh wehklagen

Froh wehklagen

 

 

Wie geht dies an
Das ich mich wiederfinde
In ach so selbstverlorner Zeit

Da wir gespielt und Kinder waren
So ganz dem Leben hin verbunden
Nichts wissend von jenem Ungemach

Das dunkle Geister finsternd längst
Ersonnen nein die Sonne selber
Finstern ach so oft und der Erden

Erwärmung zögern mit Grau und
Schleiern vor Ihrem Angesicht
Sonnengöttin Lebensspenderin

Längst hab ich meine Maske
Abgelegt die der Person den
Schein des Rechten wahrt

Bin unbefangen ganz der Mutter
Erden Kind und himmelisch
Mir Vaterschaft erwuchs

Göttlich schmeckt denn
Götterspeiße und schal ist nun
Des Zeitengeistes Bitternis

Nur froh zu sein bedarf es Lieben
Wenig doch dann genug sieh
In den Augen doch das Flackern

Den Mund der lächelt sonnenhell
Ist uns gestohlen hol Ihn Dir zurück
Sprich wahr und klar das Lösungswort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielen

Spielen

 

Du bist das Instrument
Sei Es Flöte Harfe oder Klavier
Ich spiele darauf

Lasse erklingen schwingen
Was in Resonanz bestimmt
Ich bin der Spieler nur in der Hand

Dessen Derer die die Noten
Erfanden das Instument ersonnen
Die Melodie den Rythmus auserkoren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verändern

Verändern

 

 

Einstmals schwangen Sie
Die Käule das Schwert
Heute Rufmord und unblutig

Rechtsanwälte erzwingen
Was so nicht gewollt sind
Feiner die Mittel der Wille

Entzieht sich jeglicher aller
Gegnerschaft im Herzen einig
Das Königreich der Himmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reifeprüfung

Reifeprüfung

 

 

 

 

Das Abschlußzeugnis
Gibt Zeugenschaft was gezeugt
Geboren und geworden ist

Mitfühlen                  bedingungslos
Achtsamkeit             beachtlich
Hilfsbereitschaft      vorbildhaft

Gewissenhaftigkeit  erste Natur
Schönheitssinn        berückend
Kunstsinnigkeit        entzückend

Bewusstsein            erhellend
Ideenreichtum         unermesslich
Lebenspraktisch      Hammer und nagelfest

Das Lernziel ist somit als Liebender erfüllt
Der weitere Lebensweg Lebensbegleiter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einssein

Einssein

 

Um eins zu sein mußt Du
Nicht einig sein mit den
Streit und Zwietracht Säenden

Schau wie leicht dies ist
Der Name eines ländlichen
Kindergartens lautet Pfiffikuß

Der Pfiffikuß erlebt die Nacht
Und den Tag als einig wie
Leben und Tod einander bedingen

Bescheiden an Geld
Ist Er reich an Ideen und
Wenn auch als Sonderling

Beargwöhnt ist Er allem Leben
Hin wohlwollend auf trennende
Feindseeligkeit pfeifend

Eben eins mit sich
Der Welt und allem Leben
Hin verbunden in Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hören

Hören

 

Als Kinder hielten wir
Eine bauchige Muschel an das Ohr
Und lauschten verinnerlicht

Dem brandentem Meeresrauschen
Unseres eigenen Herzblutes
Innen und Außenwelt eins

Taube sind Menschen
Die weder eine Bitte noch
Ein Flehen hören und erhören können

Hörige sind angstbesetzte Sklaven
Unterdrückender Macht
Hörende hören deren Zittern noch

Vernehmen das Klappern
Ihrer schlotternden Zähne
Und das Rasseln Ihrer Ketten

Aus Schmerz Kummer und Leid
Wie auch das Jauchzen
Eines kleinen Kindes irgendwo

Und das stille Lächeln ungesehen
Im faltigen Antlitz eines lebens
Und liebesgeläuterten Greises