Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

 


Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Leichthin

Leichthin

 

 

 

Am Flughafen wird das Gepäck gewogen
Wer in den Himmel will sei federleicht
und was beschwert das bleibt auf Erden

Die Angst so schwer wie Blei  Ein Kind
das lebt im Paradies bis böse Leute
kommen die Ihm die Lieb genommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umschwung

Umschwung

 

 

Im Sessel oder auf dem Sofa
ists gut verweilen derweil sich
das Leben freit und singt auf

Auf geschwungen mitgesungen
und getanzt lachend sehend in den
finstren Rachen Ungeheuer lieben Dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrift

Schrift

 

 

 

Mit dem Finger ists in den Himmel geschrieben
und in der Erde Grund gezeichnet was Du denkst
wie Du fühlst was Du willst und denn getan

Spuren hinterlassen wir mit jedem Atemzug
ob von Angst gegiftet ob von Lieben duftend
schreiben wir ins Tagebuch des Lebens für und für

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bleistift

Der Bleistift

 

 

Aus umfangendem Holze ist geborgen
ein Stäbchen von Blei und wem die müden
Glieder bleiern wurden dem sei gesagt

Wie beschwingt der Bleistift in der Hand
musengeküßt geführt so weißes Papier
von Holz gewirkt in ein Gedicht verziert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonntagsschule

Die Sonntagsschule

 

 

 

Kein biederer Raum weder weltferner
Kleriker noch sittenstrenger Altjungfern
dafür ein Buch lesen Anrufe ferner Freunde

Einladungen Essen gehen einen ungewohnten
Weg bewandelnd sich ergehn Gespräche führen
Briefe schreiben strahlend wie der Sonne Lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tauwetter

Tauwetter

 

 

Wenn Gletscher und Arktiseis sich verflüssigen
aus langer Erstarrung lösend befreit und freudig
zu Tale ins Meer zurück welch ein Heimkommenglück

Dann endet die Eiszeit des eisigen Schweigens
denn wo keine Angst mehr entspannt sich aller
Angesicht in Wohlgefallen leuchtender Augensterne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brot

Brot

 

 

 

 

Alle sind wir rührig um unser täglich Brot
Erst kommt das Fressen dann die Moral
so der Dichter Bertold Brecht und wenn

Der Körper gesättigt hungert die Seele
dürstet der Geist  Der Mensch lebt nicht
vom Brot alleine er spreche liebend denn