Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

 


Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Die Traubenernte

Die Traubenernte

 

 

Wenn die Sonne Ihre Kinder gereift
wo sind die Erntehelfer die süßen
Trauben pflückend zerdrückend

In der Kelter des Lebens vergoren
in Fäßern kundiger Zeit gereift wo sind die
die die Traubenkinder auf den flachen heißen

Dächern der Sonnenwonne anheimgegeben
auslegen daher Sultanienen Rosinen
uns in Kuchen Stollen und Gebäcken munden

Der Wein der Liebe ist der Saft des Lebens
trunken tanzen wir barfuß in der Kelter zu einem
Liebeslied voll Sehnsucht liebend im Weltschmerz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganzwahrheit

Ganzwahrheit

 

 

Halbe Schwangerschaften und Halbtote
gibt Es nicht entweder jungfäulich oder
mütterlich toter oder lebendiger Körper

Siehe halbherzig ist unrettbar herzkrank
medizinisch klinisch tot  Ich Zarathustra
künde die Ganzheit das Einssein des Liebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komm komm

Komm komm

 

 

Komm komm ja was denn wohin zu wem
Komm komm schon hier und jetzt ist Er
erschienen wahr getreu freudig liebend

Ich seh Ihn nicht ich höre nichts wo soll
Er sein sich zeigen mir und Dir  Ach komm
Er ist in Dir Du bist das Hier erfüllennd licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schneesturm im Wasserglas

Der Schneesturm im Wasserglas

 

 

In unsrer Kindheit zauberischer Welt
da gabs im Wunderladen Kuppelkugeln
wie aus Glas darinnen sich so manches

Wesen eingebannt befand und wenn Dus
Schüttelst stands im Schnee beflockt um
wirbelt doch ruhig belassen war alles hingeträumt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der drei Käsehoch

Der drei Käsehoch

 

 

 

 

 

Nun ist ja ein altkluges Kind mehr
oder weniger beliebt und ein Dreikäsehoch
wird ja als drittschönstes Wort der bedrohten

Deutschen Sprache benannt  Siehe Ich Zarathustra
bin altklug weil Seins Lebens wie auch todeserfahrener
Dreikäsehoch Narr Weißer und reiner Tor seinsverliebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Spinner

Der Spinner

 

 

 

Früher kannten wir Spinnen keine Krabeltiere
dafür Frauen Mägdelein die spannen am hurtigen
Rade der Zeit liebende Unendlichkeit wollener Schafe

Wärmendes Kleid und Spinnereien waren Werkstätten
darin lose Wolle feinst versponnen Fäden wurden
die verstrickt gestrickt uns den Winter wärmend

Ein Spinner heutigen Tages ist denn jener der sich
keinen Deut schert um der Leut lästerliche Rede der
sich darlebt freimütig schöpferisch liebend wie ein Kind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heldenhaft

Heldenhaft

 

 

 

Aus und vorbei sind die Zeiten da wer
seinesgleichen zerhackte aufspießte erstach
erschoß und verstümmelte ein Held genannt

Ihm steinerne Denkwundmale gesetzt darin
das Töten der Tod lebensverachtend und der Hass
gegen das Lieben verherrlicht wurden

Siehe ich Zarathustra künde den heutigen Helden
der weise denkt wollend wie ein Eihorn will
und wahr spricht liebend handelnd verkörperte Liebe ist