Ich grüße Dich,

Ich grüße Dich,

Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Die Welle

Die Welle

 

Du bist die wogende  Welle
sich am sandigen Strande
aushauchend von langer Reise

Du bist der Strand von Sand
der die Welle bewillkommnend
umfängt ihr Ruhe schenkend denn

Du bist das rythmische Meer
dich atmend verschenkend
beschenkt Liebesfischlein geziert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Blumenmädchen

Das Blumenmädchen

 

Selbst im Winter Tannenreiß
und Heidekränze sommers
Blumen in all ihrer Pracht

Nein verkaufen kann ich sie
nicht nur Freude verschenken
bezaubern die Verzauberten

Geld ist dazwischengeschobenes
Geschenkpapier weil dem Bäcker
in der Hitze des Ofens bald verwelken

Ließe was dem Brot des Lebens
eben jene Kraft verleiht die eine
Blüte so wundersam duftet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der König

Der König

 

Es war einmal und ist gerade heute
ein König eine Königin wie du und ich
die reisten durch ihr Reich der Menschen Land

Sich zu besehen was geschieht und
unterlassen noch zu wandeln ward
Armut Krankheit sahen sie und Alter

Wohlstand Lebensfreude und
alterslose Seelenjugend denn
was sie empfanden wird zur Tat

Was sie gefühlt ein liebend Wort
so das die Menschenkinder froh
des Königs Krone sonnenhaft

Im Licht des Himmels funkelnd
sahen mit Sternen geschmückt
blinkten ihre Augen dankbar Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farbenfroh

Farbenfroh

 

Gerne wäre ich Maler geworden
Anstreicher war ich schon
diese Farbenfrische ach

Jene Buntschönheit oh
So bleibt das Farbenspiel
in Sprache Klang Geste Mimik

Und jene Geschichte da einst
in der Hippiezeit sich Männlein
Weiblein einander nackend

Bunte Körper bereiteten und
so jeder anders schillerte
spürbar ein Farbiger lachend

Nur die grauen Männer spähten
mißmutig auf das Geschehen
schwarzweiß sollte ihre Welt sein

Denn wer Farbe bekennt ist erkennbar
erweist Gefühl verziert da Leben
Blumenkinder liebend eben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles

Alles

 

 

Alles ist dir geschenkt
erst du dich dir selbst dann du mir
ich mich dir uns erwirkend neu

Was ermangelt dir Sonnenkind
nichts denn darin wahrlich
ist alles verborgen gesäet

Wie im Ei das Kücken gedeiht
im Same der Baum schlummert
ein Kuß höchste Wonne birgt

Einig sind die sich Verschenkenden
Armut entzweit den Geizigen verlierend
den Reichtum an Lebensfreude

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfalt

Einfalt

 

Eine Verunglimpfung
jemandes Seelenleben
als Einfaltspinsel zu verachten

Vielfalt mag Reichtum bedeuten
Kinder sind allemal einfältig
nur der Bock hat zwei Hörner

Gut und Böse sehen meine
zwei Äuglein und der Hindu
schmückt sich mit einem bunten

Farbenpunkt die Stirn dort wo
das dritte Auge das Einhorn
nur liebendes Leben wahrnimmt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schall und Rauch

Schall und Rauch

 

Wo sind all die lauten wilden
durchtanzten Nächte jung
die hitzigen Gespräche damals

Über Gott und die Welt
die rauchenden Köpfe
vor den Schulprüfungen

Angstschwitzender Zukunftsbangigkeit
die knallschönen Silvesterfeuerwerke
alles Erinnerung lächelnd beschaut

Das was bleibt zuletzt
das was Bestand hat vor
ist der Duft gelebten Liebens