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Hart

Hart

 

Hart sei das Leben
So die Verhärteten
Wie weich ist Waldesmoos

Hart war die Zuchtrute
des Alten Testamentes
Liebend ist die frohe Botschaft

Hart ist der rohe Diamant
geschliffen spiegelt Er das Licht
sanft wie ein Tropfen Rosentau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal

Manchmal

 

Manchmal ist Es wahr
hart und kraftvoll zu werken
manchmal einfach auszuruhn

Manches Mal ist ein Buch
zu lesen das die Seele nährt
und den Geist beflügelt wahr

Manchmal baden in Gemeinschaft
reizvoll anregend wahr und dann
wieder Stille Ruhe pflegen klar

Manches  Mal ist Trauern wahr
und Freude schenkend heilsam
immer denn einander lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Kern

Im Kern

 

Des Pudels Kern
Es weiland Goethe nannte
Nun ists das Du hier einen

Kern ganz frei als ein Geschenk
des Himmels just empfängst
auf das Du Ihn in Erde senkest

Die dunkel feucht und kühl
Ihn sorgsam heget pfleget
auf das der Sonne Wonne

Ihn keimend sproßen läßt
Zur Frucht gereift Ihn erntest
wie Liebendes Geliebtes nährt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahren

Erfahren

 

Im Zuge eilsam sinnend sitzend
gleitet Landschaft Erdenschoß
an mir vorbei die ohne mich

Sie selber ist und doppelt nun
in mir erwacht der Sie besieht
bestaunt bewundert und gleichsam

Neu erschafft genährt beschenkt
als Wesen dankbar das ja wie ich
sich hier liebend anverbunden
eins in einem so erfährt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Engel der Wahrnehmung

Der Engel der Wahrnehmung

 

Der Der alles wahrnimmt ist allzeit
mit unter neben ja in uns
Er trägt ein Buch aus Licht

Darin alles was geschieht
so wie Du und ich Es dachten
fühlten taten fein säuberlich

Ist aufgeführt Dann abends
wenn die Nacht uns küßt
legt Er Es der Göttinmutter

Sonne vor die jede Tat und
ihre Folgen seiens Ausgeburten
oder froher Kinder heilig Spiel

Uns dann wenn der Morgen
Dich wieder wach geküßt
und frisch erfindet als Schicksals

Zukunft der Welt schenkt
gleich ob Es Ihr frommt
und uns gefällt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer wollen wir sein

Wer wollen wir sein

 

Der Knabe befragt was er werden wollte
Förster und Altertumsforscher sein
Gedeutet mit Weltenmutter Natur

Und das was ist mit dem was wahr
war vergleichend verstehend
erforschen und begreifend wissen

Du Ritter oder Prinzessin
Dichter und Künstler Millionär
und Visionär unscheinbares

Mäuschen damit die Katze nicht
oder lebensverachtender Bösewicht
Retter der Welt oder Altttagsheld

Siehe Du darfst kannst mußt
das sein was in Deiner Brust
liebend pulst die Würde ist Dein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Flaschenpost

Die Flaschenpost

 

Sei Dir gewiß dessen sicher
auch wenn Du nichts hörst
glaubst vergessen zu sein

Ist nur stürmische See
oder Flaute die Prüfung
der vertrauenden Geduld

Denn ich denke immer an Dich
bin bei Dir Tag und Nacht
schlafend und wachend

Denn wo keine Trennung die
eingebildet webt verbundenes
Einssein wie auch Glücklichsein

Nur dem gelingt der beglückt
und das Hinsinnen Spüren
Liebender ist aller Sonnenschein