Category Archives: brennen

Wandel

Wandel

 

Wandel ist des Lebens pulsender Quell
Allen Völkern weltenweit ist gemein
Die Geschichte berichtet von der großen Flut

Uns Heutige wandelt das Klima
Wie rythmisch Pol und Sonnenstand
Wer nicht liebt ist angsterfroren

Lieben verbrennt alles
Das nicht Liebe ist und
Wer liebt brennt lichterloh

 

 

 

 

 

 

 

Über die Liebe

Über die Liebe

 

Sie kreist immer um sich selbst
Denn dies ist Ihres Wesens Kern und Art
Der erste Kreis des Menschenkindes

Klein und Säugling noch ist Seines
Körpers nährende Bedürftigkeit
Bald kommt Mutters Busen rundend hinzu

Wie sich der erste große Kreis
Ganz denn in Mutter Erde selbst erfüllt
Und Vater Geschwister das häusliche Feld

Spielwerk Freunde all dies was so gefällt
Dann des Lebens reicher Schöpfung Stein
Pflanze Blume und Getier das Sternenall

Und Gott wo die Idee des Seins vermittelt wird
Und Jugend selber Lebenszeugungsdrang
Verzehrend heiß verspürt wie Wissen

Zwang und Schulung Bildung auferlegt
Begierde höher besser denn zu sein
Der Kreise viele sinds die sich verbinden

Und ineinander suchen und bedingen
Bis denn zuletzt Die Blume des Lebens
Auch noch das Sterben lachend schmückt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilen

Heilen

 

 

Nachdem der schwere gestrige Tag
Einer Zeitrafferquarantäne diente
Und ich als geheilt wieder leben kann

Ist dies hier denn auch kein
Maskiertes Trojanisches Pferd
Im Sinne eines Computervirus

Dafür umsomehr ein alle Angst
Wirrnis Besorgnis und Ungemach
Heilender ansteckender Liebesvirus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Xenie

Xenie

 

Ich schicke Dich in den Tod
Sprach Morpheus und ich viel
In tiefen traumreichen Schlaf

Ich sende Dich in das Leben
Sprach das Schicksal mir und
Ich gebar mich hier auf Erden

Dann erschien ein mächtiger Engel
Feurig lichtschön und verkündetete
Das Hier und Jetzt auf immerda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrift

Schrift

 

Das die Hand nicht zittert
Nimmt Wunder den magisch heilig
Ist des Schreibens Kunst uns geschenkt

Wort für Wort gesetzt
Entsetzt aus Dir heraus
Zuinnerst ein entäußertes

Erschaffenes Wesenskind
Buchstabe für Buchstabe ist Klang
Wenn auch gelesen lautmalend still

Schwingt ein Ton eine Melodie
Kompositorischer Etüde Symphonie
Weg Steg Brücke und Straße

Folgt der Lesende Buchstabentreppen
Wortpflastersteinen oder geteerter Sachlichkeit
Immer jedoch ist der Reise Ziel Heimat
Und die Wegzehrung liebende Herzenskraft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Xenie

Xenie

 

Wir die apokalyptischen Reiter
Moderner Drohnen Panzer und Raketen
Gesteigert Virenprogramme der Angst

Lügend Verwirrung und Willenslähmung
Säend sind in die Zeit eingebrochen
Doch nur weil Ihr die Tore geöffnet

Durch eben Lug und Trug Beute
Aus des Anderen Bedürftigkeit nach Brot
Euch sind maßlose Gewinne aus Blut und Not

Wir werden aufräumen aufrütteln
Aus Opiumträumen des endlosen Gewinns
Der Perfektion jeglicher Maschinenmacht

Ein Alptraum des Erwachens
Nicht weil wir abgrundtief böse sind
Und Ihr nur einfach menschlich gut

Blut ist Eure Wut wie weltenweit
Gerüstet waffenstarr Euer Gewinn
Lebende Mitmenschlichkeit nur

Phrasenhafter Politiker Pastorensinn
Bald ist der Sturm gestillt vorbei
Und Frühling rosenprangend Euch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr Körner

Herr Körner

 

Herr Körner ist ein kerniger Mensch
Er sagt was Er denkt
Er handelt wie Er fühlt

Und will was Er liebt
Und da Er wohlwollend gesonnen ist
Liebt Er auch die Widerwilligen

Die untätig bleiben wo Handeln geboten wäre
Die Mißempfindenden aus Ihrer Gefühlsbenommenheit
Heraus und die Gedankenverbrecher

Welche wähnen keiner merke was Sie heimlich
In nichtendende Gedankenformen kleiden
Herr Körner ist wie die Bayern sagen

Ein gemütliches Urgestein und im Sinne
Des Deutschen Michl Heiligen Michaels
Ein wahrhafter Gemütsmensch