Category Archives: Lyrik

Das Erbe

Das Erbe

 

 

Ach meine geliebten großen Kinderlein
Es ist an der Zeit das ich Euch das Erbe schenke
Jedem von allem und davon genug das ist gerecht

Der Schlüssel zu allen Schätzen hier
Vertrauende Hingabe gewähren mir und Dir
Das wertvollste Geschenk der Welt

Das Schloss ist nur Angst und Wortbruch
Die Kette davor Argwohn und Mißtrauen
Doch schenket Zuversicht mutvoll wohlwollend

Und Perlen reiner Heiterkeit tröstend
Wie warmer Frühlingsregen und haucht
Über allen Schmerz vergebendes Verstehen

Schönheit ist alterslos im Angesicht der Wahrheit
Reinstes Gold Sonnenblut vermehrt sich Dir
Spielend wächst das Kind heran so spielt

Denn dies ist allen Lebens  schöpferischer Freude
Schaffenskraft selbst Sterne leuchten nur bei Nacht
Obwohl sie tags da oben weilen unbesehn

Da alles ist und alles wird aus höchstem Quell
Von einem Lichte überstrahlt und nur alleine dafür
Wirkt und flutet der Sonne liebend sich verströmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lausche

Lausche

 

Elender soll ich Dich in den Orkus werfen
Ach Herr Gott der Götter Gnade weh mir
Nun denn Du Wurm was befasse ich mich mit Dir

Nur weil Du Licht gestohlen und nennst
Es Wissbegier magst nicht im Dunkel tappen
Und blind wie je ein Huhn dem Wurm

Wenn ich Dich liebend strafe tadle höre
Lausche Die Wahrheit sollst Du kennen
Und wisse das Sie Dein Herz beschwert

Denn vor dem höchsten Glück verstellt
Steht das Gesetz des Unglücks leibhaftig erfahrend
Wissend zu gedenken  Nun geh und lebe wie ein Gott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist ?

Was ist ?

 

Was für die Schafe der Scherer
Für die Kühe der Melker
Für die Katz die Maus

Für den Hund der Knochen
Und für Blumen das Licht
Was ist des Menschen Antlitz ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Angsicht der Wahrheit

Im Angsicht der Wahrheit

 

Damit ist weder das Bundesverfassungsgericht noch
Die Kanzlerin eine der Kanzeln jedweder Kirchen gemeint
Dann wenn Du früh morgens oder spät abends

Stehend oder auf einer Bank sitzend wie
Eben geschehen ohne Sonnenbrille der
Göttin des Lichts ins Antlitz blickst

Brechen alle Lügen in sich zusammen
Platzen alle Halbwahrheiten auf
Schwinden Irrtümer Gutachten und

Untersuchungen Beschlüsse sowie Verordnungen
Einschränkungen und Erlasse Verbote und
Paragraphen Zwangsmaßnahmen und Notregelungen

Wie Nebel in den Tälern im klaren Sonnenlicht
Das Märchen von der Frau im Schloße mit
Den vielen erlaubten Türen und der einen verbotenen

Und ja immer wieder Evas Apfelgeschichte
Deren Gift weil nie so geschehen hochgezüchtet
Die Berechtigung aller Schuld recht unrechtfertigt

Die ja immer denn mit den Strafen einhergeht
Siehe die Zeichen der Zeit die der Sonnenanbeter
Nicht nur am verschleierten Himmel sieht

Denn es gibt unendlich viele Entlarvungen obwohl
Ab Montag im Einkaufsladen Maskenpflicht herrscht
Wahr ist allein liebend bedingungslos liebend sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nachtigall

Die Nachtigall

 

Als ich meiner verehrten Blume
Der Geliebten meines Herzens
Gestern abends ein Ständchen

Unter Ihrem Fenster singen wollte
Erklang unverhofft der Nachtigall Sang
Und ich hielt inne Ihrer lauschend

Entrückt verzückt ein heiliges Gebet
Jenes unscheinbaren Wesens federleicht
Wiegt Ihr Lied allen Kummer alles Leid auf

Und erhobenen Hauptes  besonnen beglückt
Lächelnder Liebhaber so geliebt Geliebte
Ging ich von dannen still dankbar entzückt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weltfriede

Weltfriede

 

Als ich in einem früheren Leben
Überlebender nach einer Schlacht
Durch die Pfade gefallenen Krieger schritt

Mir dabei der Himmel zusah blutverschmiert
Die Sonne Ihr Licht weiterhin liebend sandte
Und ja Blumen zwischen den Körpern prangten

Schmückend den Tod tröstend sank ich
Auf die Knie und weinte schluchzend
Bis alles leer in mir ward angstfrei liebend wahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der TÜV

Der TÜV

 

Heute war ich im Auftrag des Königs der Schönheit
Und der Königin der Wahrheit im Gewande einer
Langjährigen Reiterfreundin unterwegs

Ihren tüvfälligen Pferdetransporter vorzufahren
Und da nach Goethe Alles Sichtbare nur ein Gleichnis ist
Wurde zugleich die gesamte derzeitige Menschheit

Und Ihr Fehl und Wohlverhalten auf den Prüfstand gestellt
Ich der bescheidene Geprüfte wurde Schicksalsgefährte
Ebenfalls zum Prüfer und ich bitte um Nachsicht

Bis auf die freundlichen Herren Techniker
Mit Pauken und Trompeten durchgefallen
Die Begründung ist sehr triftig die Kaffeemaschine

War wegen dem unsäglichen Gespenst der Freiheit
Jenem Phänomen dieser Neuen Religion der Angst
Auf Anweisung von ganz oben so der junge Schaltermann

Entfernt worden dabei habe ich mich so darauf gefreut
Heißen duftenden Kaffeegeruch den die Sonne strahlend
Mittels eines scharfen Ostwindes hinweggefegt

Zuguterletzt hat jedes Märchen die ja allesamt wahr sind
Ein fröhliches Enden Die Pferdefrau Ihr den Wagen zurückgebracht
Voll des Mitfühlens meiner Abenteuer kochte mir einen Kaffee