Wenn der Krug randvoll erfüllt
ist Er in sich vollendet doch siehe
kein Ende je und nicht denn leeren
Will Er sich ists Seines Wesens Geben
Gefäß aus irdnem Ton und Lehm dienend
sich verschenken vor der Liebe Trohn
Wenn der Krug randvoll erfüllt
ist Er in sich vollendet doch siehe
kein Ende je und nicht denn leeren
Will Er sich ists Seines Wesens Geben
Gefäß aus irdnem Ton und Lehm dienend
sich verschenken vor der Liebe Trohn
Jedes Wesen gleich ob Stein Pflanze
Tier und wir sind Leben eingehauchte
Wesen Uns annähernd atmen wir des
Andren Sinnen Wollen Trachten ein
das unsre aus Siehe Nähe bewirkt
Verinnigen dessen was ist in Lieben
Das hohe Gericht läßt Milde walten
Sprechen wir über unseresgleichen
seien wir milde gestimmt der Bumerang
Kehrt immer zu seinem Werfer zurück
und das letzte oder Jüngste Gericht findet
in jedem heiligen Augenblck täglich statt
Eine Lehre besagt nur ein leerer Krug
faßt den süßen Wein Ist er von Wasser
erfüllt bleibt kein Raum Sich leerend erfüllt
Kleingläubige glauben an das Wenige
den Rest Großherzige erleben erlieben
das was ist in Fülle Reichtum vollfreudiglich
Ach im Mondenlande geboren
der kommt und geht fahl am
nachtfirmamente steht weh mir
Kühl bleich und fahl Mondenqual
Sonne will ich sein und werden
leuchten wärmen alles hier auf Erden
Wem Großes widerfährt wem
kleines ist ein Schatz dem ist
was Weise fanden angeliebt