Sein

Sein

 

 

 

Dein Sein ist mir Wonne
Dein Sein meine Sonne
Du bist wie die Liebe ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinter dicken Mauern

Hinter dicken Mauern

 

Hinter dicken Mauern sitzen und
versauern Gesetzesmacher Rechtsgelehrte
Hinter dicken Mauern sinnen Sie auf Krieg

Hinter dicken Mauern bewachen Sie was uns
vorenthalten  Bücherschätze unermesslich
nur der Staub ist ihnen Dieb mauerlos verliebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inwendig

Inwendig

 

 

Du sollst das ganze Gedicht bis dann
und dann auswendig lernen so der
Deutsch lehrende Lehrer den Schülern

Hausaufgaben aufbürdend  Doch inwendig
sagt die Glocke Schillers  Hör mich tönen
klingen schwingen dort ist der Herzensort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Herr Oberlehrer

Der Herr Oberlehrer

 

 

In der Schule für das Nuztleben
denn Es gibt ja auch Nutztiere
werden die Kinder zu Nützlingen

Herangebildet  wie Schiller und Goethe
Herder Hölderlin und Novalis  Nur
Kaspar Hauser saß keine Holzbank platt

Wisse jedoch der Oberlehrer ist das
Leben selbst und die Oberlehrerin ist
Lieben der Rektor das Göttliche Selbst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stimmung

Stimmung

 

 

Ob etwas stimmig sei oder mißstimmig
Es stimmt schon was die Alten sagten
Wie Es in den Wald ruft so schallt Es

Heraus und ein verstimmtes Instrument
verschreckt ein jedes Ohr  Siehe Du bist
die Stimmgabel das Instrument und Hörer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommertag

Sommertag

 

 

Sommers ists himmlisch
wärmend seelenvoll Freude
lichtsam begeisternden Dank

Körpern wir im luftigen Kleide
männlich kurzhosig bewährt
kinderlachend feierndes Lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebenslust

Lebenslust

 

 

Wer unlustig lebt lebt am Leben
vorbei wie ein Fußballender das
Tor verfehlt  Ach im freudigem Dienen

Im wonnigen Werken eifrigem Säubern
schweißtreibendem Dichten und luftigem
Gesang ists gewirkt was niemals stirbt