Wenn wir einander beglücken

Wenn wir einander beglücken

 

Wenn wir einander beglücken
ist Gastfreundschaft heilig ein tiefes
Gespräch erhebend erhellend heilsam

Eine Umarmung Reichtum körperlicher
Wärme seelischer Innigkeit geistigen
einander Annehmens  Fördernde Gedanken

An unseresgleichen sind Perlen Edelgestein
und jede wohlwollende Empfindung Balsam
für den Empfänger Weihrauch für den Schenker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Diener

Der Diener

 

Diener sind heute seltene Berufe
wollen doch alle Modernen herrschen
beherrschen bestimmen nur Macht

Über gegen vor anderen Mitwesen so
ihr Unwesen treibend  Siehe mich ich
Zarathustra bin der Diener aller allem

Hin denn ich erkenne erlebe das Glück
das alles mir dient mich reich beschenkt
nährt  Mein Lieben ist dankbares Dienen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstaunt

Erstaunt

 

Wo unser Augenlicht erblickt was das Licht
hervorgezaubert uns entzückt so das
wir staunen das da etwas ist wo vorher

War nur lauter Licht da ists ein Schatten
den das Ding erschafft da hat ein Blümlein
farbenfrohen Duft erdacht da liebt sichs lichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn alle Stricke reißen

Wenn alle Stricke reißen

 

Wenn alle Stricke reißen gibt es
keine Gefesselten mehr  Wenn alle
Ketten brechen wer gefangen ist nun

Frei  Wo Gitterstäbe rosten morschen
fliegts Vögelein herbei und aufgelöst
erlöst ists alte müde Leben in Wieder

Geburt die Welt sich neu erschafft Ists
Schmerz ists Lustschrei von beidem
jedem seins sich Gegensätze paaren

Da Krieg und Frieden sich vereinigt
verinnigt wie je sich Feuer und Wasser
dampfend anvermählt da Lieben alles ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wächter am Tor

Der Wächter am Tor

 

Was hast Du damals getan wo Deine
Entscheidung entscheidend gewesen wäre
Ich hatte Angst vor den Folgen  Dann verlasse

Den Ort  Komm nächstens wieder wenn du Dich
angstbefreit verantwortlich dem Lichte verpflichtet
der Wahrheit verbunden dem Segen des Liebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Wahren und Schönen

Vom Wahren und Schönen

 

Maches ist von Erlebtem gezeichnet
verwittert verrostet mit Furchen und
Falten im Gesicht altersschön erhaben

Lügen und Angst sind stinkender
Häßlichkeit Ausdünstungen und eine
Rose mag stacheln schön wahr ist Ihr Duft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Blume

Die Blume

 

Meinen Höhepunkt will ich jetzt erleben
hin himmelwärts mein ganzes Streben
Ach ich Knospe enge will erblühn

Endigen der Reifung Mühn
duften leuchten farbenfreudig
schenke ich mich ganz dem Licht