Sonnenkind

Sonnenkind

 

 

Mutter Sonne hats geboren
Vater Licht gezeugt erkoren
heute lebend in der Weltennacht

Freudig seines Augenlichts allem
segnend anverwand strahlend
seines Hauptes Leuchten sind Ihm

Die Finstren Sonnenbrillen tragend
abgewadt  Sonnenkind denkt erhellend
fühlt erleuchtend will nur Licht Seines

Handelns Wärme schenkend das das
Eis der Angst schmelzend bricht  Über uns
ists dunkel in uns lodert feurig heilig Lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welten der Ideen

Die Welten der Ideen

 

Beobachte unbemerkt Kinder im Spiel
Sie sind begeistert erfinderisch voll der
übersprudelnden Fantasie alles ist da

Wirkt allein in der Vorstellung Imagination
und der Ideenschatz ist immerwährend
Wir Erwachsene sind Schüler dieser Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewalten

Gewalten

 

Nein keine Staatsgewalt ist hier noch
Militär dann schon eher ein Gewitter
Blitz und Donner kracht das Kinde lacht

Kräfte und Mächte Engel Cherubin und
Serafin diese Feuerengel werden alles was
nicht in Liebe brennt versengen flutend neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Formel des Steins der Weisen

Die Formel des Steins der Weisen

 

 

Da hast Du den Stein graniten dicht
die steinerne Wirklichkeit  Die Knochen
selbst in Dir Dich tragend hart wie der Fels

Im Gebirge harrt auf Seinen Tag der Neugeburt
Du liebst den Stein  In Ihrem Feuer sodann erwärmt
erhitzt geschwitzt erweich wie Butter in der Sonne

Brut  Er seufzt und atmet Ätherblut hebt sich hinweg
wie je ein Vogelkind schwebt in die Lüfte dankbar singt
Dir das Lied der Freiheit Wandel Dir Bruder Schwester nun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbindlicht

Verbindlicht

 

Verbindlicht sein ist wunderschön
gleich wer und was du bist und wo
Du stehst und gehst ists verbindlich Licht

Dein Wort steht wie ein Fels im Meer
was Du denn sprichst wiegt nährend
was du bedenkst säet zukünftiges Licht

Und wie du fühlst was Du empfindest
ach gleich dem Duft der Rosen eine
steigt himmelwärts in sonnenlichten Äther

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lehre der Leere

Die Lehre der Leere

 

 

Wenn Du Deinen Teller leergegessen
wird morgen die Sonne scheinen
So einstens die Mütter den Kindern

Wenn ich in Gaststätten die Speißereste
auf den aufgegeben Tellern schaue ists
mir sonnenklar weshalb das Wetter düster ist

Alles erquillt aus der Leere die nur dem Auge
Nichts und keines ist  Wer mit dem Innerauge
schaut der sieht wie alles kraftend liebend ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland wenn ich an Dich denke

Deutschland wenn ich an Dich denke

 

 

Deutschland wenn ich an Dich fühle
spür ich eine Kälte Kühle Nacht
Teutschland wenn ich Dich will

Ist es so geisterhaft leer und still
Wo bist Du hin geflohen ausgetrieben
ach verweht mein ganzes freudig Lieben

Wahr ists das Farbe Leben ist doch
alle Farben mischen verwischt zuletzt
in Schwärze was mir nur bleibt ist Schmerz

Schwarz Rot Gold so wars von Anbeginn
zuunterst Vergangnes Humus Erde dann
inmitten herzbewegtes Gralesblut das Rot

Zuoberst himmlisch golden der Götterfunken
flammend Sonnenpracht  erstrahlt was Seher
je erschaut auf Weisheit Dichtkunst wohlgebaut