So wie auf Gemälden unserer Großeltern
über dem Ehebette ein Engel die Kinder
schützend über die Brücke gehend begleitet
So segnen wir alle und alles was im Auge
sich erschaut als eines vom Ganzen als das
Ganze in einem uns dankbares Lieben ist
So wie auf Gemälden unserer Großeltern
über dem Ehebette ein Engel die Kinder
schützend über die Brücke gehend begleitet
So segnen wir alle und alles was im Auge
sich erschaut als eines vom Ganzen als das
Ganze in einem uns dankbares Lieben ist
Allem ist in der Zeitweiligkeit
eine Frist gesetzt sofort später
oder gleich dann läuft ab was
Immer hier geplant erbaut zu
zerstören gesucht denn unbefristet
ist das Leben derer die Lieben
Manche Seelen fühlen sich wie ausgesetzt
Irgendwo hineingestellt für irgendetwas
ausgedacht dabei ganz lächerlich verlacht
Wie Aussatz ist ihr Sondersein Sie fühlen
sich auf Erden ganz allein sind Kinder alterslos
mit grauem Haar und selten denn ein Ehepaar
Darum setzt jenes Wesen etwas in die Welt
darin genesen kann wer des Leidens satt
Einen Setzlich von dem Baum des Lebens
Wer auf dem Lande lebt betagt
eines Tages sinkt ins Grab hat
dabei den Trachtenverein und auch
Die freiwillige Feuerwehr sowie den
Gesangsverein nie allein eingebettet
in Tradition und Brauch gleich ob dick
Dünn oder mit Speckbauch Eine Urne leichtert
Särge beschweren Gefatter Tod hat wenig
aufzukehren angesichts der Ewigkeit
Vor Jahren wer kann will sie zählen
zahlose allemal war das Zubrot das
eines frühmorgenlichen Semmelausfahrers
Die Häuser wie Särge tot und still nur
die Vögel sangen sich das Leben wie
denn die Sonne alles neugebar lichtheil
Und die Schlafenden sind ja den Toten
verwandt im Andersland den meisten
unbekannt Himmel in Dir herzlich duftend
Langeweile ist dem Kinde Greuel steinern Brot
kein Erleben hohes Streben Abenteuer lustvoll
will die Seel bestehn und der Geist weise denn verstehn
Kurzweil ist was in jedem Augenblick sich schickt
Ordnung fürsorglich besflissenntlich und gewissentlich
Ewigkeit ist jeder Augenblick den Du segnend liebst wie Dich
Erkläre mir das Leben ich Dir den Tod
beschreibe das Wesen der Liebe
ich gebe Dir Dein täglich Brot
Sage was ist Dir Gott Ich antworte Hahn
Henne das Ei war zuerst Göttlich ist wer frei
von Angst alles einig sieht Hader und Freud