Glitzernd wie silbern Geschmeide
der Schneeflocken zartes Gewand
Sanft ist des Winters Baumastgestrüp
Welker Wiesengrasteppich weiß gestillt
Wie eine Mutter das linnene Tischtuch
hochzeitlich weiß über die Lande gellegt
Glitzernd wie silbern Geschmeide
der Schneeflocken zartes Gewand
Sanft ist des Winters Baumastgestrüp
Welker Wiesengrasteppich weiß gestillt
Wie eine Mutter das linnene Tischtuch
hochzeitlich weiß über die Lande gellegt
Märchen sind erlebte Geschichten
wie denn alles Leben schon gleich
nachher bloße Mär Sage und Erinnrung ist
Doch was uns ewiglich gegeben ist ein
freies freilassendes Wirken Leben allem
hin in dienendem König Gotteskindersein
Bezaubernd ist kein Verzaubern
wie in den Märchen von bösen
Wesen denn bezaubernd ist was
Uns erfreut beglückt entzückt also
ein wahres Menschenkind lauter
in der Seele feurig im Geist und
anmutig in der Leibesgestalt liebend
Jetzt winterlich da kein Laub kahl
der Bäume Zierde gedenken wir dankbar
also hier der Gartenlaube als einen Ort
Da manches Kind gezeuget der Apfel
der Versuchung süß gemundet und streng
der Zaun das Paradies vom Garten Eden trennt
Heute sind wir nicht beim TÜV dafür
beim MÜV dem Menschlichen über
Wachseinsverein der uns prüft ob wir
Schlafen Träumen erwacht sind oder gar
schon hellwach Erwachte sind Ja Es stimmt
wenige erst sinds die da befunden lieben
Mehrheitlich sind die Instrumente der Spieler
im Großen Menschheitsorchester verstimmt
Daher die Mißklänge auf allen Ebenen Siehe
Ich Zarathustra künde den erneuernden Dirigenten
Isa Josshua Jesus der heilige heilsame Noten
den Menschenkindern schenkt Lieben mit Name
Wenn Er damals sprach Erhebe Dich nimm
Dein Bett und geh dann stehen uns die Münder
offen und der Naturwissenschaftler schüttelt
Seinen verwirrten Kopf doch ich Zarathustra
sage nimm alle Angst lege sie in die Sonne
des Urvertrauens und geh beschwingt Deiner Wege