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Das Wunderland

Das Wunderland

 

 

Wenn sich Menschenwesen wundern
Befinden sie sich schon im Wunderland
Denn dort sind weder Banken noch

Regierungen selbst ein Herrscher
Ist hier unbekannt ein jeder ist der König
Eine jede Königin und alle dienen

Wirken für das Eine einigende nur
Einander erfreuend aus eigner Freiheit
Kraft einem tief gegründet sein in Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Märchenwelt

Märchenwelt

 

Mein Nachbar Opa von Enkeln auch
Auf meine Anregung ihnen abends
Märchen vorzulesen wiegelte ab

Die machen ihnen Angst und
Was ich schon lange täglich
An märchenhaften Nachrichten

Vernehme ist denn nur dazu
Angetan Angst zu verbreiten und
Zu schüren Märchen ängstigten mich

Denn als Knabe auch nicht meine Seele
Versteht die Bilder mein Geist erspürt
Erkennt erahnt das Sinnbild dankbar froh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berichte aus dem wahren Leben

Berichte aus dem wahren Leben

 

Heute gerade eben im Angsicht
Der Sonne am offenen Küchfenfenster
Lichtdurchflutet die warme Stube

Hatte ich ein alkoholfreies Hefeweißbier
Angewärmt getrunken da setzte sich
Eine Biene auf meinen süßen Mund

Dann auf die Wange und entschwindet
Mich beglückt dankbar zurücklassend
Wieder in den Weiten des Universums froh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich

Ich

 

Ich bin die Klimaerwärmung
In frostig eisiger Zeit Tauwetter

Ich bin der sozial menschlich
Verbindliche dir nahe ganz bei dir

Ich bin der Einende in all der
Getrenntheit  Vereinende ganz und gar

Ich bin der Feste feiernde denn immer
Ist Liebe aller Lebendigkeit Grund

Ich bin der Gräben zuschüttende
Brücken bauende ich bin der ich bin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offenbarung

Offenbarung

 

Mit dem Fremdwort Apokalypse
Das sich Zeigen dessen was ist
Als das Dunkel aus allen Ritzen

Hervorquillt ans Licht gepresst
Von einem stetig ansteigendem
Druck der den Diamanten erhellt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahrheitshungrig

Wahrheitshungrig

 

Zugegeben für meine Größe etwas
Zu dünn wie auch ist mein Hunger
Nach Wahrheit unstillbar unersättlich

Und damit die Götter wenigstens
Nicht darben schenke ich ihnen
Täglich Necktar und Ambrosia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fantastisches

Fantastisches

 

Die Demiurgen erschaffen den Kosmos
Äonen das All Archonten das was wir gerade
Eben so erleben erleiden erfahren wollen müssen

Und der Herbst ist unbekümmert farbenbunt
Nur die Gelblinge heuer können nicht blühen
Der Äpfel Reichtum dafür und Schnee auf den Bergen