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Die Feier

Die Feier

 

Ob eine Geburt erfreut
Oder eine Bestattung gewürdigt
Geburtstag oder eine bestandene

Prüfung die Trennung nach Jahren
Einander Lebensbegleitung
Gewesen zu sein Feste feiern

Bedürfen keines Anlasses erfordern
Keinen Grund sind unergründlich
Immer nur das Leben liebend feiernd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ernte

Ernte

 

Leer stehen die Felder
Abgeerntet wintersatt ist
Unsichtbar die Saat gelegt

Kein Hungern keine Armut
Reichtum des Lebens
Nährt Lieben alles Sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brot des Lebens

Brot des Lebens

 

Ich der Herbst
Klaube auf all die
Gefallenen Blätter

Nehme das Nudelholz
Geschaffen aus Vergehen
Und Werden rolle walze

Daraus einen Blätterteig
Süß und wohlschmeckend
Verbacke jedes Körnchen

Wahrheit gemahlen fein
In den Mühlen unendlicher
Geduld gewässert tränensalzig

Mit Deiner Hoffnung Blut
Dem Sauerteig der Betrübnis
Geht der Hefeteig samten auf

Gleich dem sich wölbenden
Leib eines schwangeren Weibes
Gebiert Lieben das Brot des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der einfache Mann

Der einfache Mann

 

Ein einfacher Mann fand sich
Zu erforschen zumal Er lebte
Ganz allein mit sich

Im Reinen friedevoll
Erfüllt und beschenkt mit
Körper Seele Geist und Sinn

In einer großen unbekannten Welt
Die schwer geprüft sich windend
Gerade in den Wehen liegt

Die Ihm zuweilen klein
Und eng erscheint doch
Eher sind Es deren Bewohner

So zog Er aus Sein
Glück zu machen und
Wurde dies und das und jenes

Mal hie mal da mal dort
Heute seßhaft geworden spielt
Keine Rolle mehr der Ort

Was Er denn fand und Ihn
Gefunden sind Schätze
So reich und schön

Das nur der schlichte
Reine Tor sie sieht und
Liebend denn zu würdgen weis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reise

Die Reise

 

Verzeihung das ich mich
Nicht abgemeldet habe
Weder Gleichgültigkeit

Noch Vergesslichkeit waren Es
Dafür sind störungsfreie
Energiebahnen gewährt

Mögliche Zweifel Unglaube
Und versteckter Neid
Schwächen das Leitfeld

Denn ich war auf der Venus
Und danach auf den Pleyaden
Dem schönen Siebengestirn

Mit unseren Sternengeschwistern
Wieder einmal Tee und Kaffee trinken
Uns austauschen was so im Universum

Geschieht und geschehen will
Nun zurück hurtig und geschwind
Die allerherzlichsten Liebesgrüße an Dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik

Musik

 

Jetzt werden wir einmal
Ganz andere Saiten aufziehen

Er fiel mit Pauken
Und Trompeten durch

Dir werden wir schon noch
Die Flötentöne beibringen

Du singst immer ein Lied
Stumm dennoch vernehmbar

Jeder nimmt den Rythmus
Deines Herzschlages wahr

Du erfreust mit jedem Wort
Denn Liebe schwingt in Dir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einigsein

Einigsein

 

Heute morgens erfuhr ich überraschend
Weltenthoben wir haben einen Feiertag
Kein Einkauf kein Laden offen

Eins und eins sind zwei
Die Zwei sind sich einig
Das nur das Eine und

Das Andere jeweils sich
Bedingen vereint zu zweien
Ist keines besser keines

Mehr oder weniger
Mir ist alles gleich in sich
Abhängig vom Anderen

Wesensverwandt erschafft die
Nacht den Morgen beide
Sind denn so ein Tag

Den Tag der Deutschen
Einheit erlebe ich noch nicht
Ob Es an mir liegt nein

Ich selbst bin ein in mir einiger
Deutscher und die Muttersprache
Und das Vaterland sind wohlvereint