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Brennen

Brennen

 

 

Wenn Du nicht liebst erfrierst Du
Wenn Du liebst verbrennst Du

Denn Lieben verbrennt alles
Was nicht Lieben ist

Daher rette sich wer kann
Und die Himmel lächeln huldvoll

Gestautes Lieben bricht jeden Damm
Und spült Hohles und Haltloses hinweg

Frei fließend nährt Lieben wie der Nil
Den schmalen Grünen Streifen Landes

Inmitten der Wüste Dürrheit Ägyptens
Trost spendende Oase ist mir Dein Herz

 

 

 

 

O Ihr

O Ihr

 

 

O Ihr meine Schwalben fern
Im warmen hellen Südland
Winterflüchtig sonnenhungrig

Wie vermisse ich Euch
Ich der kalte Wetterhahn
Auf der Kirchturmspitze sich drehend

Und Du großes allumfangendes Meer
Wie sehne ich mich nach Dir
Tröpfchen Träne die ich derzeit bin

Und Ihr weiße Wolkenschäfchen
Dort  oben in den freien Himmelslüften
Tappe ich hier unten in Nebeln des Wahns

Bald ist wieder einmal Weltenweihnacht und
Sie feiern das was ist nur als bloße Erinnerung
Dich jedoch lade ich ein zum Fest der Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschaffen

Erschaffen

 

Wallende Kräfte und wirkende Mächte
Erdachten Lebens fühlender Sinn
Strebt bebendes flirrendes Licht

Aus dem Dunkel der Zeit
Schöpft aus dem Nichts
Magisch was nur je ersonnen

In der Werkstatt dem Atelier
Bildender Seienskunst
Bist Du Bildhauer Maler Dichter

Vorgestellt ist die Welt
Und Mutter Erde schenkt Dir
Ihren feuchten Lehm farbender Pracht

 

 

 

 

 

 

 

Wesentliches

Wesentliches

 

 

Der Mann in braunen hohen Stiefeln steckend
Mit Absätzen die hart in den Gehweg stießen
Übersah die Frau in Ihren Barfußschuhen

Welche einen sanften Gang schritt
So wie kleine Kinder sich anfangs
Erst mit den Zehenballen abrollen

Und der Mann wollte die Welt verändern
Machtvoll politischen Einfluß nehmen
Doch Seine eigene kleine Welt

Bedachte Er dabei nicht so entging Ihm
Auch der junge Mann der den Kriegsdienst
Verweigerte obwohl die Wehrpflicht

Oder gerade desswegen ja nur ausgesetzt war
Selbst hatte der Mann das Tötungshandwerk erlernt
Als Offizier weil Akademiker schied er aus

Das Menschen und Weltbild des Mannes
Bestand aus Personen Verbrauchern Bürgern
Steuerzahlern Konsumenten Arbeitnehmern

Wählern Wettbewerb Konkurrenz Ehrgeiz und
Das Wesenswort Mensch kam darin nicht vor
Religion war Brauchtum der Kindheitstage

Weder nützlich noch wirklich schädlich wie Liebe
Als Er die Straßenseite wechseln wollte übersah
Er den Wagen eines Bestattungsunternehmers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mystisch

Mystisch

 

Zu allen Zeiten also jederzeit
Doch was ist schon Zeit
Im Angesicht der Ewigkeit

In allen Ländern nah und fern
Der Erde grenzenlos doch was
Ist die Erde denn als der Leib der Welt

Gibt Es Verrückte Spinner Narren
Wie die Minnesänger Troubadoure
Die Hofnarren des Mittelalters

Und ach ja den Kasperle
Der wehen Kindertage
Mit tri tra trullalla

Sie alle sind Entzückte entrückt
Von einer inbrünstigen Zärtlichkeit
Die entgrenzend selbst das Verehrte

Selbst Stein Blume Tier und das Geliebte
Sind weil entworden alles geworden aus
Tiefstem Mitfühlen dichtend singend Tanzen

 

 

 

 

Schöpfung

Schöpfung

 

 

Himmel und Erde hielten Hochzeit
Und all die Lüfte der Regen
Die lichtvolle Wärme der Sonne

Und vielerlei unsichtbare Helfer nennen wir
Selbst Blinde noch sie der Engel Schar
Waren freudige Gäste

Dann als etliche Monde ins Land
Zogen hatten Sie Ihr erstes Kind
Und Blume wurde Sein Name

Und Seine Seele verströmte Duft
Und Ihr Geist leuchtete farbenfroh
In der Schönheit der Wahrhaftigkeit

 

 

 

 

 

11.12.2019

11.12.2019

 

 

Der heutige Tag ist der Dankbarkeit gewidtmet
Ich bin dankbar ein Göttliches Wesen
Hier auf Erden in der Erfahrung als Mensch

In einem Körper zu sein und diese
Mit Dir hier teilen zu dürfen
Ich bin dankbar das die Sonne strahlt

Die Sterne blinken und die Winde wehn
Das Wasser plätschert und die Blumen blühn
Dankbar den kleinen gefiederten Freunden

Und den Frauen die immer noch tiefes Leid
Erfahren durch fühllose Rohlinge
Ich bedanke mich bei den unsichtbaren Engeln

Und dem Holz in meinem Ofen
Den Landwirten für meine Nahrung
Und den Entsorgern meiner Stoffwechselabfallprodukte

Auch der Musik gilt Dank wie allen Künsten
Und allen mutigen Wahrheitskündern
Die dafür verfolgt und oftmals Ihr Leben ließen

Ich danke der Freude und Ihrem Kinde
Dem Humor wie auch Heiligem Ernst
Kaffee und Tee als denn einem Glase

Roten Weines und den Tränen
Die ich manchmal vergieße
In die Wüsten der Lieblosigkeit