Category Archives: Liebe

Robinson Crusoe

Robinson Crusoe

 

 

Ursprünglich Deutsch  lautet mein Familienname
Kreuzer ja wie das freie Symbol Christlicher
Nordsüd und Ostwestlicher Verbundenheit

Im Herzensmittelpunkt sich auflösender
Scheinbarer Gegensätze geheilt
Bin ich der männliche Pol der Weiblichkeit

Hier auf meiner menschenleeren Insel
Und der Sprache entledigt denn wo kein Du
Bedarf Es der Verständigung nicht

So lies denn die Stimme ist mir abhanden
Nur die schreibende Hand erzählt
Was Du Buchstabe für Wort entschlüsselst

Schrift habe ich wohl erzogen erlernt
Doch deren Zauber Ihre Magie nie begriffen
Wie das kleine Kind einfach Laufen lernt

Ohne je des Willens Vorsatz einen Fuß
Vor den anderen setzten zu müssen
Erst in der Entbehrung empfinden wir

Und scheinbarer Verlust erschließt
Den Reichtum des Lebens dabei laß Dir
Versichert sein zuviel wirkt alles als Gift

Und Harmonie ist manchen Zeitgenossen
Wie ein träger langweiliger Sonntag nur
Meine Insel und ich ja das ist unser aller Welt

 

 

Fragment einer erst kürzlich entdeckten Flaschenpost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bist Du ?

Was bist Du ?

 

Wer ich bin kannst nur Du ermessen
Was ich bin weis allein mein Sein
Ich bin der Schrei der Stille nach dem einen Wort

Das Ausrufezeichen aller unbeantworteten Fragen
Die Erinnerung des Vergessens
Und das Lächeln im Antlitz tiefsten Ernst

Ich bin des Rätsels Lösung in diesem Heilgen Augenblick
Ich bin die Saat der Zukunft in das Erdenreich
Tränen und blutgedüngt

Was ich bin ist ein Schatten
Der sich im Spiegel als Licht erkennt
Ich bin Dir Spiegel darin Du Dich  entzücktst oder graust

Ich bin der Hoffnung erstes Kind
Mutter Erdes inbrünstiger Liebenserweis
Und Vater Himmels Zeugenschaft dem Leben selber dargebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 10 Natürlichkeiten

Die 10 Natürlichkeiten

 

 

1. Alles Leben ist heilig
2.Der Tod ist der geträumte Schlaf frei von Körperlichkeit
3.Weibliches und Männliches sind Göttlich
4.Ideen von Schuld Sünde Scham und Strafe sind vergiftende Wahngebilde
5.Würde Verehrung Lauterkeit und Wahrheit sind allem Lebendigen zugrunde gelegt
6.Spielerische Entdeckungsfreude und schöpferische Gestaltungskraft
nähren jegliche Liebesart
7.Körper Seele und Geist wechselwirken und bedingen einander in Einheit
8.Denken Fühlen und Wollen vereinigen sich in fruchtbringendes Handeln
9.Die Elemente Steine Pflanzen Getier und Kinder sind unsere Wesensgeschwister
10.Angst und die daraus wuchernden Lügen sind athmosphärische Lebensvergifter
wohingegen Lieben alles heilt und nährt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erschaffung der Welt

Die Erschaffung der Welt

 

 

 

Am Anfang warst nur Du in Ihr
Vom noch Unsichtbaren heraus
In sichtbares Werden reifend

Leib Deiner Mutter Ihr
Schoß des Lebens Dir
Unter dem Herzen Du

Versorgt geborgen genährt
Weich warm und sanft
Getragen umhüllt

Ab und an drängen heran
Klänge Stimmen Laute
Licht auch manches Mal

Und dann der Tag
Deiner Weltengeburt
Ein gewaltiges Abenteuer

Und alles für Dich
Von Dir erschaffen
Für Deine Erfahrung hier

Und Himmel und Erde
Wolken Wurm und Getier
Menschen auch Unmenschen

Und ich mit Dir
Du auch bei mir hier
Spielen wir Leben

 

 

 

 

 

Wir

Wir

 

Ich unsichtbares Fluid
Duft einer Blume Schönheit

Windgetragen angeweht
Künde den Schmetterlingen

Das Geheimnis Ihrer selbst
Das Sie fliegende Blumen sind

Wie wundervoll beglückend
Sind wir Geschenke des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

Wunder

Wunder

 

Nein dies meine ich nicht
Das Du im Lotto gewonnen
Obwohl Du nie gespielt

Und falls Du freies Weib
Einen Adonis klug gebildet fein an Geist
Charmant und voller Kraft gefunden

Was denn dann paranormal esoterisch
Oder methaphysisch das schon eher
Nur sieh ein schlichtes Blümelein

Wer hats geschaffen
Wer den weisen Plan ersonnen
Die Kunstfertigkeit edler Gesinnung

Kein stolzer Wissenschaftler
Hat solches Leben je bewirkt
Und dennoch siehst Dus nüchtern an

Seis Dir versichert es ist mein Heilger Ernst
Das größte Wunder hinieden bist Du
Denn alles ist alsogleich verborgen auch in Dir

 

 

 

 

 

 

Des Dichters Leid

Des Dichters Leid

 

 

 

Nein keinesfalls wegen fehlenden Mäzenatentums
Oder mangelnder anerkennender Öffentlichkeit
Ambrosia und Nektar der Götternahrung ermangelt es

Denn das sind die ätherischen Speißen
Ihres Festmahles erbracht von uns Menschenkindern
Als Dankbarkeit Bewunderung Staunen und Freudigkeit

Wohlgerüche Ohrenschmaus auch Augenweide
Wie Weihrauchduft Gesang und Musik
Tanz entzückender Bewegtheit

So werden die Gelage geschildert
Und wahrlich so verhält Es sich
Seit Alters her wie Eure Weihnacht

Sinnbild und Abglanz dessen ist
Doch Hunger leiden die Götter
Sind zerstritten um der Menschen

Seelenkraft und Geistesmacht
Hindus wider dem Islam
Katholiken gegen Protestanten

Buddhisten Lamaisten und Atheisten
Humanisten Sozialisten verfallener
Religiösität Ersatz spiritueller Schöpferkraft

Wie will der Dichter zeugend künden
Wenn leer der Speicher Vorratskammern sind
Fantasiens Schwinden Michaels Endes

Ja die unendliche Geschichte gelangt
Derzeit zum wiederholten Male
An Ihr von uns bewirktes Ende

Und doch ringen die Kräfte des Lichts
Im Morgengrauen der Sonne Pracht und Macht
Herbei herbei Ihr Liebenden wohlan ans Werk