Category Archives: Poesie

Empfinden

Empfinden

 

 

Verlorene empfinden Trauer
Auch Angst manchesmal Wut
Emp finden sich wieder fühlend

Denn in Ihrem Suchen finden Sie
Dies das und jenes alles einig eins Dich
Mich sich Ihrer Selbst wieder freudig gewahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichtwerk

Lichtwerk

 

 

Wer die Schatten der Vergangenheit
In der Gegenwart durchlichtet
Dem erhellt sich die Zukunft schon jetzt

Vermählt sind Zeit Unendlichkeit
Und Ewigkeit mit Dir allhier
In diesem heilgen Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schattenarbeit

Schattenarbeit

 

Wer die Schatten der Vergangenheit
Nicht in der Gegenwart durchlichtet
Dem verdunkelt sich die Zukunft

Dies erleben wir im weltpolitisch
Äußerem tagtäglicht sich zuspitzend
Dunkelheit bannt bereits ein Kerzenlicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschenliebe

Menschenliebe

 

Epathie ist ein Kunstwort
Und soll das Mitfühlen ersetzen
Die Worterklärung spricht für sich

Du siehst ein Menschenwesen allumfassend
Keine Person weder Nachbar noch Kollege
Auch Bürger Deutschen oder Verkehrsteilnehmer

Du nimmst Dich wahr als ein menschliches Wesen
Und erkennst Dich im Anderen der Du bist
Denn Er Sie lebt nur eine Variante Rolle Deiner Selbst

Eine der  Möglichkeiten Bettler Sonderbegabter
Ehedem Behinderter Alkoholiker Zyniker
Krimineller Verbrecher Gebrochener Künstler

Du siehts  Entsellung und Schönheit
Erniedrigtes und Erhabenes
Gailheit und Lieben alles dies bist auch Du

 

 

 

 

 

 

Die Stimme der Stille

Die Stimme der Stille

 

 

Rumi Hafiz und Shams
Ihres Zeichens Dichter
Poet und Lyriker trafen sich

Im Basar und beschlossen
In ein Kaffeehaus zu gehen
Wer denn nun die drei Herren

Noch nicht kennt nehme dafür
Goethe Schiller Hölderlin
Dort schlürften sie heißen Tee

Nippten am Mocca und löffelten
Süßes Halva und Baklava jedoch
Wie jeder aufmerksame Tischnachbar

Leichthin verwundert bemerken konnte
Sprachen Sie kein Wort denn
Jeder ehrte den Anderen höher

Denn sich selbst und wartete
Bis jener das Wort ergreife
So erhoben Sie sich endlich verbeugten

Einander die Hand auf die Herzen
Legend und gingen jeder wieder
Seines Weges reich beschenkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Narrenfreiheit

Narrenfreiheit

 

 

Heute ist Rosenmontag
Und Arno von Rosen und ich
Lieben dieses Geblüm

Nun ist Es eine Narretei
Die Welt zu verbessern denn
Diese ist die Beste aller für uns

Denn all die Narreteien die hier
Begangen verbrochen geschehen
Sind in der Welt des Vollkommenen

Kathastrophal hier nur schädigend
Verletzten tötlich dies darf ich
So frei von der Leber weg

Geradeheraus bekunden auch ohne
Büttenrednermandat einfach
Weil ich der Letzte jener ehrwürdigen

Ausgestorbenen weil abgeschafften Zunft
Da zu unbequem die nackte Wahrheit
Des Königs neuer Kleider spiegelnden bin

Nun stelle sich einer Frau Merkel vor Ihr
Zur Seite zu Füßen kauernd herumhopsend
Mit Ihrem Hofnarren welch Köstlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Karneval

Karneval

 

Als edler Ritter will ich heut ausgehn
Nach Armen Schwachen Damen sehn
Zu schützen Sie vor Ungemach

Ach lustbetont wärs mir nur Schmach
Dann will ich wilder Indianer werden
Zu Reiten auf gar schnellen Pferden

Den Kriegertod zu sterben um belohnt
Bei Manitu in den ewigen Jagdgründen
Zu schwelgen ist mir ach herrje zu lustbetont

So gehe ich als frommer Mönch in brauner Kutte
Da nennen Sie mich einen Nazirechten
Ich pfeif auf alles geh zu einem Freudenmädchen