Category Archives: Poesie

Die Kristallkugel

Die Kristallkugel

 

Üblicherweise gehören Kristallkugeln
In Zigeunergeschichten und Fantasiemärchen
Wiewohl der Ursprung der Schreibweise

Christ im All lautet und somit dürfen
Wir einen Blick aus jener Geistigkeit
In künftiges Weltgeschehen wagen

Wir verlangen kein Honorar sehen uns
Jedoch veranlasst auf die zu verantworteten
Folgen nachdrücklich hinzuweisen

Wir sehen eine Epidemie der Verwirrung und
Eine Pandemie der Verunsicherung und da
Deren Urheber weder mikroskopisch noch

Mittels Überwachungskameras und Teleskopen
Ermittelbar sind ist unser Hinweis in allem
Nur und unbeinflußt dem eigenen Herzen zu folgen

Kartenhäuser brechen zusammen Lügengebäude
Stürzen ein und korrupte Sümpfe werden vertrocknen
Eine frohe lichte frei atmende Zeit steht uns danach bevor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit Lupe

Zeit Lupe

 

Nachdem das Erbe gewisser Deutscher Intellektueller
Namens Marx Lenin Freud Adorno und Hockenheim
Die sich Frankfurter Schule nennende Denkfabrik

Erfunden hatte nahm die politische soziale
Und künstlerisch spirituelle Zersetzung
Der aufgezwungenen Besatzungsdemokratie

BRD ohG ihren verhängnisvollen Lauf
Deren Ergebnisse wir tagtäglich
Ohne näher darauf einzugehen

Mit Trauer Beobachter und Zeitzeugen
Oder verblendete manipulierte
Erfüllungsgehilfen die Mehrheit sind

Als Hoffnungsschimmer darf kleinlaut
Angemerkt sein auch das geht vorrüber
Die Morgenröte im Aufgang erhellt die Nacht

 

 

 

 

 

 

 

Xenien

Xenien

 

 

Es gilt der Weise nur als Schwärmer mehr
Und feiern sich Doktoren Professoren
Als Priester Götterväter denn allhier

Wer denn versteht erklärt die Welt
In Ihrem wilden Wirbel der wird als
Verschwörer Spielverderber hart gebannt

Was mir im kalten Winter Sonne
Erscheint berechnendem Verstand
Als Trug und Wahn ich gehe künde

Beharrlich wie der funkelnd Sterne Bahn
Willst Du den Weltenlauf verändern
Entsinne Dich besinne Sie denn

Nur das Echo vielstimmiger Chöre Spiegel
Ist Deine Stimme darin gewichtig wohlgeborgen
Ob schrill seis grimmig oder sanft erklingend

Das Leben ist ein großes Symphoniekonzert
Und wer nur wenig mag gestimmt sein
Hält sich die Ohren zu und weint allein

Doch will ich Hoffnung säen und Mut
Als warmer Regen fallend der Frühling
Achtet nicht des Herbstes weil er liebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwunschen

Verwunschen

 

 

Es war einmal in ferner Zeit im Irgendland
Wo nicht dann wird Es noch geschehen
Ei oder spielt sich gerade vor unsrer Nase ab

Das eine Kröte ein Schlänglein
Und eine Eidechse des Weges gingen
Und einander trafen unverhofft

Sieh da o weh potz Blitz
Rief jedes nach Seinem Sinne aus
Welch Schicksal führte uns zusammen

Und wie Sie denn einander erzählten
Was Er Sie und Es erlebt erlitten
Erfreut und heimlich noch ersehnten

Kamen sie allesamt zu einem weisen Schluß
Engel ein Engel zu sein das wär die Krone
Doch ach sprach der Frosch mich warf keiner an die Wand

Das ich entzaubert Königssohn denn wieder bin
Und Schlangen Hilfe schreiend erschlagen Menschen
Unbesehn der alten Eva Adam Märe wegen immer noch

Und ich erst jeder Knabe will mich fangen
In ein Kistchen Glas einsperren hätt ich nicht
Meinen Wunderschwanz der abfällt wenn

Ihn Jemand hält längst wär ich mausetot
Doch wisset sprach die Schlange leise weise klug
Bevor Ihr Engel seid müsst Menschen Ihr erst werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zauberer

Die Zauberer

 

Wie allhier stets beiderlei entzweit
Auch hier weiße und schwarze Magier
Die einander um Macht ringen von Alters her

Die im Nordland verzauberten das Südland
Kein Wasser mehr sei ihr verhängter Fluch
Doch sie bauten nur heimlich künstliche Dämme

Dann die Südländer verzauberten das Nordvolk
Ein böser Geist bringe Krankheit
Not und Elend über die Lande

Doch der Geist war nur der der Lüge
Und alleine die Angst schwächte
Die Menschen in Unwissenheit

Dann erfanden sie den Wetterzauber
Doch selbst der war elektromagnetisch
Synthetisch chemisch selbst bewirkt

Nur die Liebe bezaubert farbenfroh
Wie Blumen und Kinderlächeln
Geschenke sind  himmlischer Magie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Dichterlein

Das Dichterlein

 

Gleich einem Naturgesetzt welches graniten steht
Hat ein Poet stets Bleistift und Papier auf Seinem
Lebensweg mit sich zu führen wo aber nicht

Entsteht Entsetzliches Unwiederbringliches
Denn die Muse hatte Ihn geküßt
Und Er vergaß Sein Schreibwerkzeug

So das die Inspiration sich verflüchtigte
Doch verzweifeln liegt dem Lyriker nicht
So nimmt Er Haltung an und Gesinnung wahr

Geht einher wie der erste Mensch auf Erden
Sieht staunt und wundert sich bleibt stehen
Hält inne wird sich gewahr alles alles

Ist wohl erdacht geschaffen wunderbar
Entzückt entrückt denkt jeder Fremde
Der der da steht ist wohl verrückt

Und Recht hat Er der Bürgersmann
Denn aus der Einseitigkeit entgrenzt befreit
Ist Ihm Tod und Leben herrlich wundersam

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kathastrophenbegleiter

Der Kathastrophenbegleiter

 

 

 

Wenn in Formularen nach dem Beruf
Gefragt oder direkt im Gespräch
Staunen die Menschen ungläubig

Doch schon als Knabe hatte ich
Die Kathastrophe meiner Mutter
Als Kriegsteilnehmerin und die

Selbsttötung des kriegstraumatisierten
Vaters meiner Halbschwester zu verarbeiten
Und das Schicksal zerbricht oder sensibilisiert

So das in Folge der Mord an J F Kennedy
Ich saß gerade in der Zinkwanne
Badetag war Freitag als im Radio

Meine Mutter kommentierte O Gott
Der Ost West geschürte Konflikt Cubakriese
Der Tod des Kanarienvogels

Das Schimpfen des katholischen Predigers
Sexuelle Erfahrung Ohne Aufklärung
Die Entschärfung der Blindgängerfliegerbombe

Vor dem Hochhaus Waldsterben Ozonloch
Dackelgrippe Goldhamstervirus Ölarmut
Siebentagekrieg im Heiligen Land

Heilige Länder führen unheilige Kriege
Kurzum die größte aller Kathastrophen
Ist Angst und viele fürchten meine Arbeit

Dabei liebe ich Sie oder soll ich lügen
Zur Schonung der Betroffenen auch das noch
Angelogene Betrogene heilt nur Wahrhaftigkeit