Category Archives: Poesie

Das Blaue vom Himmel holen

Das Blaue vom Himmel holen

 

Ich lebe in einem sich Freistaat
Nennendem Bundesland dessen
Rautenwappen Farben Weiß Blau sind

Dort wo meine Wiege stand im Frankenland
Sind die Farben Rot Weiß gestreift
Meine linke Hand ist ringeschmückt

Sibern wechselnde Dreiecke mit
Sich schlängelndem Verlauf
Intarsien blauer Füllung Stein

Sie lügen Dir das Blaue vom Himmel
Wenn Du ein sehender Beobachter
Der Wetteranomalien bist

Ich trage wie diesen Ring Jesus
Sandalen aus Afghanistan mein
Vater hieß Bayer der Vertriebener

Sudetendeutscher Tschechisch sprach
Als er bei meiner Tante dessen Schwester
Zu Besuch weilte als ich Knabe auch dort

Manchesmal sein durfte oder mußte
Und der schöne Mann sprach in fremder
Sprache lachend mit Tante Lotte unbefangen

Ich Knäblein turnte auf Ihm herum
Dem schönen fremden Mann
Und erfuhr Jahrzehnte später

Das Es mein leiblicher Vater war
Das Blaue vom Himmel stehlend
Aerosole Chamtrails sind Parfüm

Im Verhältnis zu jeder vergiftenden
Lüge dem tötlichsten Virus weltweit
Ich liebe das Lucide jenen Luzifer

Den Lichtbringer der vor Prometheus
Den Menschen das Erkenntnislicht der Gnosis
Feuriger brennender Wahrheit schenkte

Und bis heute für diese Befreiungstat
Als Teufel Satan Widersacher verdammt
Gerufmordet gefürchtet ist ach und weh

Simone hebräisch Gott hat gehört Griechisch
Die Stupsnasige Vorname des Simon Petrus verratend
Seine Machtstaatskirche felsig wuchtend rettete

In meinem Garten steht eine junge Birke gepflanzt
Heller weißer Rinde in den weißblauen Himmel
Sich streckend zitternder Blätter im Wind

Ich achte die Lüge umfange sie mit dem Mantel der Wahrheit
Darin sie sich vor Angst zitternd herzerwärmt
Entspannt in unendlich vertrauendem Lieben

 

 

Nachwort

Verzeih ein sperriger Beitrag heute
In der Stimmung nach dem Beenden
Des dicken verstörenden Romanes verfasst
„Die Liebe in den Zeiten der Cholera“
Von Gabriel Garcia Marquez

Jedes Buch birgt einen auch mehrere Schlüssel
Hier fand sich die Redewendung die der Hauptfigur
In den Sinn kam als Er die Kontrolle verlor
„Ich glaube nicht an Gott doch ich habe Angst vor Ihm“

Meine Schwester hatte mir das Werk geschenkt
Mit der darin liegenden Grußkarte
„Zur Verkürzung der Zeiten des Corona…“

Die Namensbezüge sind der verehrten Leserin
Simone Lucia Birkner in Liebe gehuldigt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rettung der Welt

Die Rettung der Welt

 

Abschaffung der Rüstung
Volksverräterischer Re Gier ungen
Armut Unwissenheit Angst

All das wird Dir zur unerträglichen Last
Es sei denn das Du den Regenwurm
Einer Amsel Mahl entfallen

Auf dem trockenen Boden sich windend
Erblickst und augenblicklich
Zur verunreinigten Vogelbadtränke trägst

Dort frisches Wasser einfüllst und
Mit dem alten den Überlebensbruder
Sanft ins feuchte Erdreich spülst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lieben

Lieben

 

Nur Liebesbriefe an Dich
Und all die Anderen denn
Wir sind des Lebens Geliebte

Streicheln die Worte hungrige Orte
Die unberührt Äcker ohne Saat
Sätze sind Blumengewinde gewirkt

Dein sinnendes Haupt kränzend
Bekenntnisse des Geliebten Blut
Wird Sprache zu nährendem Mahl

Gefühlter Gewürze Duft darin aufsteigend
Wie Farbenbunt ja Zärtlichkeit immer ist
In Zeiten der Prüfung schwarzer Blumen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frei

Frei

 

Was schert einen Sperling der Zaun
Er fliegt einfach darüber hinweg

Was ficht den Fisch die Fessel an
Er gleitet glitschig daraus hervor

Was ängstigt sich die Maus vor einer Katz
Husch verschwindet sie in Ihrem Loch

Selbst ein Sonnenstrahl durchs Fenster fließend
Verläßt den Raum leise durch eine Ritze in der Tür

Wenn betrübt ein traurig Menschenkind
Flugs kehrt Es in Sein Sonnenherze ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spring ins Feld

Spring ins Feld

 

Spring ins Feld ist ein wunderlicher
Zeitgenosse allein desshalb weil Ihm
Alle Zeit vorübergehend kurzweilig ist

Die Er genießt in der Gewissheit
Immer nur ein Tropfen aus dem Meer
Des Ewigen zu sein Gast Reisender

In hohem Auftrag Einheit als Freiheit und
Freisein als Tröpfchen im Ozean der Fülle
Täglich zelebrierend ist Ihm jede Stunde

Jeder Ort eine Einladung mit allen Fasern
Des Seins sich hingebend hineinzuspringen
Ohne Arg Vorbehalt Mißtrauen in Sicherheit

Untrennbarer Verbundenheit kurzum ein Glückskind
Das alles Pech nur nutzt um das lecke Boot
Der Daseinsnot notdürftig zu stopfen

Dies kaum getan springt Er von Bord
Ins Meer hinein vereint ganz allein
Und wieder blütenjungfräulich rein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Phönix

Der Phönix

 

Der Phönix ist ein mythischer Vogel
Der im Feuer der Alchemie verbrennt
Um danach aus Seiner eigenen Asche

Neugeworden neugeboren aufzuerstehen
Wir Seelenmenschen sind kosmische Vögel
Auf einer Erdenmission meistens

Mit gestutzten gebrochenen Flügeln erden
Schwer gemacht himmelsfern Australischen
Straußen gleich mit dekorativem Gefieder geziert

Ferner Leichtigkeit bodentapsend nur
Dann gibt es neben weiteren Unterarten
Der Ornithologie Geistesadler Seelentauben

Feuervögel und Wasserschwimmtaucher
Die Wässrigen haben wie einen Urinstinkt
Allzeit die Feurigen gemieden verfolgt

Bekämpft und auszurotten versucht
Ganze Arten der Vielfalt sind ausgestorben
Oder davon bedroht

Die Gnostiker Katharer Bogomielen
Manichäer heute noch als böse Kranke
Verrufmordet mit dem Unwort manisch

Die Athroposophen und Rosenkreuzer
Sowie die Theosophie als Synkretismus
Mißliebig als das Spatzentum bedrohend

Abgetan Einzelgänger wie Albinomutanten
In der Vogelwelt immer wieder einmal
Urplötzlich in öffentlichen Artikeln

Wie zuletzt im „Spiegel“ Kaspar Hauser
Mit umgedrehtem Halse gerupft
Und Vögeln wir ruhig weiter

Abermals krähte der Hahn und ein Kolibri schwirrt
Vor einer Nektarblüte in der Luft stehend von der
Selben Blumenschönheit geschmückt zitternd vor Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endzeitigt verewigt

Endzeitigt verewigt

 

Heute da die Hunde auf den
Dachfirsten spazieren gehen
Sind Katzen in Vogelkäfigen verwahrt

Und Goldfische versilbert werden
Fledermäuse in Kochtöpfe fallen
Und ihr Kot eine ganze Welt verzaubert

In einen virtuviruellen Dornröschenschlaf
Narkotisiert unermessliches Billionengeld
Aus immerwährenden Bankenquellen strömt

Die zu Untätigkeit verurteilten Hasenfüße
Vor den tollwutbefallenen Füchsen zu retten
Gesetze erlassen Ablaßhandel für Impfzwang

Eingeführte Masern maßen sich an die Burka
Ist der sicherste Schutz vor gailen Männer
Blicken und der Maulkorb den Hunden

Die den Mond anheulen in all dem
Katzengejammer jaulen die Wölfe
Nach den schweigenden Lämmern gierig

Nach geimpftem Blut steht am Himmel
Aus Wolkenfetzen nur ganz kurz sonnenhell
Für blinde Hellsichtige    liebt