Hatschi Halef Omar Ben Hatschi Abul Abas Iben Hatschi Guwla Al Gosahara
Von den Kindern der Einfachheit halber Ellafjeby genannnt
Ein altes Männchen Typ Karl Valentin spitzbärtig bezopft
Hat Er immer noch Seinen Lebenstraum hegend
Ein Teekaffeehaus im Orientalischen Stil
Doch seit Jahren die Örtlichkeiten suchend
Nur Ablehnungen Hinderungsvorwände und Absagen
Geerntet ja das Kismet geht eigene Wege mashallah
Oder sind dies nur die Spuren dunkler Zeiten
Inshallah doch in Seinen Träumen öffnet Er
Täglich um Zehn pünktlich alle sieben Tage
Die Woche denn Sein Kaffeehaus ist jenseits
Arbeitsamen Gewinns oder kräftezehrender Mühsal
Insgeheim was ein Unwort zutiefst Sein heiliger
Ort da Menschen einander aufsuchen sich bereden
Austauschen beflügeln erheitern und über Gott
Das Göttliche die Welt und sich selbst darin
Entdecken und verorten auch Musik ist daselbst
Sänger Instrumente erklingen Dichter singen
Tänzer springen Derwische drehen spiralig
Den Himmel auf Erden die Welt ins kosmische All
Getränke kleine Süßigkeiten Wollust des Geschmackes
Schöne Teppiche bunte Lampen Vasen schmücken
Augenfreuden entzücken Sinn und Sinnengenuß
In die Pasinger Moschee geht Er nicht mehr
Bis dort auch Das Weibliche wieder wie einst
Am Freitagsgebet mit in der Kuppelhalle weilt
Denn Allah hat die Menschen erschaffen
Geboren durch der Weiber Schoß getragen
Im Acker Ihres Leibes neun Monde lang
Sein Kaffehaus ist Ihm Moschee und Heim
Denn hinter einem Vorhang steht Sein schmales
Bett und Seine Familie sind alle Gäste Geschwister Ihm
Nachdem der guten Seele Gretchen Ihr
Opfer dargebracht das Unheil abgewendet
Bin ich die Kraft die stets das Dunkle will
Doch stets das Lichte schafft dann gute Nacht
Ich habe Ihn durch Seines Blutes giergen Pakt
Gott nein Du darfst Ihn reizen nur versuchen
So will ich denn das Gift lügender Kränkung Ihm
Selbst im Labor des Aberwitzes verabreichen
Das all Sein Freisein Makulatur und Schrott
Ihm Sein Fortschrittsglaubenswahn zunichte
Ich habe Geld aus der Luft in Papier gebannt
Und heute alle Wonnen scharf vergiftet abgebrannt
Mit Fesseln Ketten unsichtbar die stärker
Binden denn Hanf und eisern Rostgerassel
Von Angst zersetzt des Lebens Einigkeit
Das schallend lache ich der Herr der Nacht
Zerstören will ich was den Kindern Freude
Und kein Gott und Teufel soll mich hindern
Ich bin der große Behinderer und setze all
Dem die Krone auf als Machttriumph bin ich
Der Fürst der Nacht denn nur was Angst verbreitet
Wird rückhaltlos gefürchtet unterworfen anerkannt
Ohn Widerstand ist alles Leben Sklave mir nur
Das Michael der Geist der Deutschen je nie gerade jetzt
Erwache selbst ich zittere vor Ihm weil ebenbürtig
Er der Himmelsdiener Gottverbunden ist in Seiner Kraft
Bewusstsein sich ergießt in blinden Obrigkeitsglauben
Er der mit Liebe sanft ganz ohne Schrecken küssend
Erweckt was tot darniederliegt im Koma des Dornröschenschlafs
Da ich hör der Engel Chöre schon und jage fliehend mich entzetzt davon
Ob die derzeitigen Zwangsmaßnahmen
Das heilge Leben der Kinder Gottes retten
Oder eher in Umkehrung entwürdigen
Sei dem geneigten Beobachter selbst zu ermessen
Anheimgestellt Christus meiner Sonne Krone
Wahr ist das ein Kruzifix gefolterer Leichnam
In den Staatskirchen eine Gotteslästerung
Perverse Gewaltverherrlichung darstellt
Und Kaspar Hauser in Tränen ausbrach
Als Er erstmalig eine solche Schändung
Des Holzes das ihm ja weh tuen müsse erblickte
Warum holt Ihn denn keiner herunter ausrufend
Symbole entlarven wie die Tage als ich Besuch hatte
Mocca trinkend auf der Terasse lagerten wir
Und ein im Deutschen nur Mistkäfer umflog
Den Gast welcher mit Furcht oder Ekel
Was das selbe ist Ihn abzuwehren suchte
Ich beruhigte und sprach von einer Ehre
Doch die Ehrlose Seele betritt mein Haus
Künftig nicht mehr Zweimal durfte ich
Ägypten bereisen und der Skarabäus ist
Dort Cheperer ein Göttliches Tier mit stark
Solarem Aspekt Er wurde mit dem Sonnenlauf identifiziert
Die Dungkugel die er formt und transportiert
Und vergräbt was mit dem Sonnenuntergang
Gleichgesetzt wird Daraus erfolgt eine Symbolisierung
Des Sonnengottes Re die Fahrt in der Sonnenbarke
Sowie mit Chefer die Erscheinung von Re als Morgensonne
Gestern lag regungslos ein Skarabäus in der Vogeltränke
Erschrocken suchte ich den Ertrunkenen zu bergen
Siehe da Er lebte und Sein Schildrücken glänzte
Magisch in schillernden Farben majestätisch
Sanft abgesetzt im Gras wächst die Zeit zur Ewigkeit