Momo

Momo

Ja Ich bin ein Straßenkehrer
Wie schon Meine Frau Mutter prophezeite
Seelig sei Ihre verstorbene Seele
Wenn Du nicht lernst für den Ernst des Lebens

Dann wirst Du eben ein Straßenkehrer
Also habe ich ihr den Gefallen getan
Sonst wäre Sie ja enttäuscht gewesen
Wegen der unerfüllten Prophetie

Und wenn ich am Morgen beginne sehe
Ich all die Spuren der Nacht die die
Menschen auf ihrem Lebensweg legten
Papiertaschentücher manche mit Blut

Zigarettenstummel dickes Sputum selten
Einen Zahn wohl von einer tätlichen
Auseinandersetzung welke Blumen Alkohol
Flaschen ein Kondom eine Windel das

Stoffwechselprodukt eines Hundes und
Einen zerknüllten Liebesbrief Selten
Findet Sich auch ein toter Körper meist
Ein heimatloser Diener des Alkohles

Ein Goldkettchen Schuh Kaffee zum Gehen
Becher und Schnellessenstüten ja Alles
Ist eine Spur des Lebens und wenn Mich
Ein Fußgänger sieht und nicht zu Boden

Starrt als gäbe Es Mich nicht Mir dankbar
In die Augen sieht dann ist dies ein Festtag
Denn Gott wandelt auch heute noch auf Erden
Denn lieben ist meine Arbeit wie die der Engel

Die Ihre den seelischen mentalen Unrat der
Menschen entsorgen ungesehen und doch so
Die größte Not wendend

Sonnenstrahlen tanzen mit meinem Besen
Freudig kehrt Ihr Licht

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