Die Vase

Die Vase

 

 

 

Der Töpfer verfertigt den Lehm
Klopft und knetet Ihn geschmeidig
Dreht Ihn bis Ihm schwindelig wird
Auf der Scheibe in die vorgestellte Vase
Dann ist ES noch nicht vorbei

Er stellt die Form in den Ofen
Brennt alles Feuchte hinaus
Bis der Ton selbst tönend klingt

Die Vase wird zur Hochzeit geschmückt
Und bemalt glasiert
Nochmals gebrannt

Dann zum Verkaufe feil geboten
Du erwirbst Sie
Pflückst Blumen
Stellt Sie in die Vase
Erfreust Dich und Andere darin

Sich lieben
Bedeutet alles sein
Ton und Töpfer Deiner Form
Schmuck Deines Seins
Inhalt und Außenbetrachter
Reiner Lebensfreude
Blumiger Duft

 

 

 

2 Responses »

  1. Schönes Ding. Erinnert einen daran die Alltagsgegenstände in einem anderen Licht zu sehen. Sachlich, gleichgültig, romantisch, wertschätzend, das suchen wir uns aus. Da gibt es keine Mode, nur den momentanen Vibe…

    • Liebender Martin

      Das Gedicht bat mich Dir zu sagen
      Es sei kein „Ding“
      Wiewohl ein Wesen
      Beseelt
      Wie Du und Ich
      Und ..“einen daran “
      ist eine Verallgemeinerung
      Die eigene Ichgegenwärtigkeit vermeident
      Sie ganz da
      Ein Ich
      ist kein Ego
      Wohlgemerkt

      Danke für Dein Wohlwollen
      und mit fühlen

      Dir Joachim von Herzen

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