Du

Du

 

 

 

 

 

Wenn ich Dich sehe Du
Lässt es mir keine Ruh
Ich der ich bin
Bin durch Dich Verlust
Oder Gewinn erhalte von Dir
Den Spiegel gehalten als Frust
Oder tiefsten Lebensinn im wir

Ohne ein Du wie Robinson Crusoe
Auf der Insel menschenleer
Und Kaspar Hauser in zwölf Jahren Kerkerhaft
Verliert das Leben all sein Licht seine Kraft
Ist das Einfachste noch unsäglich schwer

Du bist mir als mein zweites Ich erwacht
Wir zusammen gemeinsam füreinander
Sind Mensch erst vollständig
Eins im Gegensatz wie Tag und Nacht

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Responses »

  1. Liebender Joachim,
    als Reisende bin ich sehr oft ohne das Du. Und ich begegne ganz vielen Dus, die ich noch nicht kenne. Und wenn ich dann eins näher kennenlerne, renne ich oft ganz schnell weiter, weil ich diesen Spiegel nicht ertrage. Dennoch merke ich, daß die Renn-Zeiten weniger werden – je näher ich mir selber komme und mir die meisten Spiegelbilder dadurch bekannt sind.
    Grüße aus Münster
    Connie

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