Zeitverwehn

Zeitverwehn

 

Ach Augenblick Du bist so schön
komm laß uns miteinander gehn
denn was das Auge liebend je

Erblickt das hat die ganze Welt entzückt
Denn alle Zeit ist Ewigkeit verbundner
Augenblicke die sonnenhaft und licht

Verwandt uns deuten ehedem verschloßnes
Land das nur ein Engel denn betritt Sieh lichte
wird alle Nacht wenn Du des fühlend eingedacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohlstand

Wohlstand

 

Na wie stehst eine oft vernommene
Redensart oder Na wie gehts Dir
Wer Wohl verbreitet weil verkörpert

Wer ganz in sich zu Hause ist einig
mit sich wird auch die Welt da draußen
mit Wohlgefallen nur besehn denn weise

Ist wers Dunkel Finstre kennet und dennoch
lichten Mutes ist weil selbst der Tag die Nacht
zum Zwilling angeboren in sich trägt  Ach wie

Wohl ists mir am Abend wenn zur Ruh die
Glocken läuten  Dies Volkslied kann nur selber
singen wems Herze liebend schwingt und klingt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reichtum

Reichtum

 

 

Denkst Du bei Reichtum nur an Geld
ach Du Armer Geld inflationär verfällt
Hast Du vor Deinem geistgen Auge

Einen schweren Klumpen Gold
ach er wird Dir gestohlen entwendet
weggerollt Fühlst Du des Lebens satte Kraft

Des Liebens unermeßlich göttliche Macht
das Spielerische freudig Neuerschaffen in
allem jedem Werk dann wird das Sandkorn

Zu einem erhabnen Berg ein Spielfeld und
Atelier Dir Küche Haus und jeder Ort Du
bist ein Lebenskünstler sprich das Zauberwort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In hohen Hallen

In hohen Hallen

 

Die Hallen der Höhen sind
geblendeten Augen unsichtbar
nur reine Seelen besuchen Sie

Des nachts wenn still der Körper
wie tot im Bette schläft und der Seele
Flügel sich entfalten auf in geistge Höhn

Dort stehen keine Büsten blutger Schlachten
Führer noch sonst irden sich hervorgetaner
Dort halten Rat der Engel Scharen und

Manches Kind und mancher Greis auch
reiner Tor ist Zeuge Sprecher gern gehört
wie denn das Licht auf Erden sei zu mehren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohin

Wohin

 

Wohin mit all dem Entzücken
all der Lebenskraft welch Feuer
so zu fühlen was Leben uns erbracht

Frei als wär ich ein Vogel luftig leicht
stark einer Eiche Stamm die Äste Arme
ausgestreckt dankbar himmelan gereckt

Vor Glück will still ich jauchzen umarmen
Stein und Fels  Ach Mutter Erde Vater Himmel
Eurer innig Liebe irden Götterkind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere kleinen Geschwister

Unsere kleinen Geschwister

 

 

Hast Du die Amsel gesehen anstellig
in der Vogeltränke ein Bad zu nehmen
doch durch Dein Erscheinen ängstigend

Fluchtbereit und Du ein zwei drei Schritte
zurückgehst mit Ihr sprichst Sie beruhigst
einlädst denn Du weist wie erfrischend solch

Ein Bad ist dann die Amsel sich beruhigt
und  plusternd flatternd frischend ganz
im Vertrauen hingegeben freudig badet