Hans im Glück

Hans im Glück

 

 

 

Hans im Gück ist keine Märchenfigur
dafür eine sich ständig in der Wirklichkeit
ereignende Lebenserfahrung Liebender

Alles erhalten erfahren kennen lernen
geliehen auf Zeit für den heiligen Augen
Blick sich dankbar verbindend herzensfroh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erleichtern

Erleichtern

 

 

Schwer bepackt mit Einkaufstaschen
schlurft ein Mütterchen einher  Darf ich Dir
die Last abnehmen mir ists nimmer schwer

Sah ich eine zarte Feder auf dem Gehweg
leichthin liegen ach da hatte eine Vogelseele
sich erleichtert das Gefieder auf das liebend

Neues werde  Leicht ists wem das Herze frei
der im feurig Geiste denkt dem kein Gewissen
bissig zwängt  Freisein wiegt denn goldesschwer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Glocken

Die Glocken

 

Hier im Nachbarort lebt ein älterer Herr
Er betreibt eine Friedensglocke Bewegung
An hinteren Autofenster geklemmt flattert

Eine weißes Fähnchen manchmal fragen
Mitmenschen was das bedeute  Hm
Im zweiten großen Krieg wurden Kirchen

Glocken eingeschmolzen für Geschütze
Nach dem Kriege wir haben bis heute
nur einen Waffenstillstand keinen Frieden

Vertrag wurden Geschütze wieder zu Glocken
umgeschmolzen  Hm Ich bin im Frieden denn
ich habe gelernt das ich auch meine Feinde liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Glaubensblümelein

Das Glaubensblümelein

 

Das Blümelein ein Kind des Glaubens
das Es führwahr das Licht der Welt erblickt
hat aus dem kleinen Samen sich emporgereckt

Durchs Dunkel feuchten Erdenschoßes Macht
und zart sog Es die ersten Sonnenstrahlen golden
freudig und gar lichtbeglückt  Ach welche Zukunft

Welch Erwarten das mich der Himmel hat geschickt
dies Erdenfeld zu schmücken duftend und buntschön
Tief dankbar ließ Es sich denn pflücken kinderfroh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Zwielicht

Im Zwielicht

 

Wahrlich zwielichtige Gestalten gestalten
denn die äußre Welt derzeit und lange schon
gleich ob Es uns gefällt  Das Dunkel ist zu schwach

Das Lichte gänzlich zu verfinstern so schaffen sie
ein Zwielicht von Irrtum Lüge Wahn und Angst vor Ihm
Sind wir gewiß bald ist deren Spiel verloren lichterweit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weh weh ach im Schnee

Weh weh ach im Schnee

 

Weh weh ach im Schnee nachtschwarze Raben
sie graben pickend nach dem Gold  Der Maulwurf
selber hilft ihnen mit ja auch der Wurm ist dünn dabei

Da dämmert uns so zart und innig die liebend Sonne
froh den Neuen Tag herbei  Vergessen ist die Suche
nach dem Schatz denn Sonne im Herzen ist Sein wahrer Platz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderreim

Kinderreim

 

 

Dumtaradei bald ists vorbei
vergeht was entzwei mir einerlei

Dumtaradei bald verweht und vergeht
was getrennt und gespalten weise die Alten

Dumtaradei vielerlei ist nicht eins drum
entschwindet ins Nichts was nichts ist

Daratumdareit wir sind dabei Zeugen
wie sich die Zeit auflöst nicht siehts der Dieb

Taradumsumdituietei schön ist die Liebe und frei
verbrennt alle Angst in der Sonne göttlicher Wonne