Kinderreim

Kinderreim

 

 

Dumtaradei bald ists vorbei
vergeht was entzwei mir einerlei

Dumtaradei bald verweht und vergeht
was getrennt und gespalten weise die Alten

Dumtaradei vielerlei ist nicht eins drum
entschwindet ins Nichts was nichts ist

Daratumdareit wir sind dabei Zeugen
wie sich die Zeit auflöst nicht siehts der Dieb

Taradumsumdituietei schön ist die Liebe und frei
verbrennt alle Angst in der Sonne göttlicher Wonne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausweiskontrolle

Die Ausweiskontrolle

 

Guten Tag Ausweiskontrolle ihren Personalausweis bitte
Grüß Gott so etwas habe ich nicht ich bin niemandes Personal
Ja dann eben den Führerschein  Auch den besitze ich nicht

Ich bin kein Führer gehe zu Fuß oder nehme die Bahn
Dann wenigstens die Gesundheitskarte  Nein ich bin gesund
auch ohne diese Karte  Die Bankverbindung denn  Nein ich

Verbinde mich mit keiner Bank lebe von der Hand in den Mund
Wie heißen sie  Adam  Wo wohnen sie
Im Paradies des Herzens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umschwebt

Umschwebt

 

 

Ein Mann der sich sonntäglich frei ergeht
der reich gebildet  so die Welt famos versteht
Er sieht durch Seine Sonnenbrille nur fahle

Schatten Dunkel Nacht verbreitend finstre Spur
Was Ihn gar bang  umschwebet ist Ihm ein Grimm
um nicht zu sagen schlechten Gewissens Sinn

Wenn Er dann nächtens ruht in Seinen prallen
Daunenkissen da träumte Ihm gar wunderlich
das Er einst Bettler nun König aller Herzen sei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Spiegel der Wahrheit

Im Spiegel der Wahrheit

 

 

Nein hier steht kein verhangener schwarzer Magierspiegel
in den Du schaudernd blickst nur dieser heilge Augenblick
ists der Dir zeigt was in Dir steckt obs Finsternis obs Licht

Denn was wir sehen ist ein Bilderbuch ein Bühnenmärchenstück
und wir betrachten uns in Ihm als ärgerlich als schier verbittert
als gierig wollend haben nur als Duft der Blumen wie der Sonne

Leuchtend Lebensspur als prächtger Pfau als Stacheligel
sind wir verbissen wie ein ausgehungert Hund gelassen wie ein
satter majestätisch Löwe ob Angst ob Lieben mir denn Spiegel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wille

Der Wille

 

Der alte Wille ist ein gailer Bock
mit Hörnern zweierlei  Das eine ist
widerwillig das andre gierig allem einerlei

Der Wille ist die alte Schlange denn was
Sie will geschieht was Sie nicht will geht
in die Knie vergeht und nie ist Friede Ihm

So tritt wer lange nur gesehnt als das Er
vor brennender Sehnsucht fast verglüht
vergeht das Einhorn auf des Waldes hohe

Lichtung darin der Sucher sich ermattet
wieder findet und siehe da Es siehet selbst
der Blinde ein Licht so strahlend hell und rein

Des Einhorns Wille willigt ein das das was ist
so muß denn sein wie Schicksal erntet was gesät
Jetzt bist Du König engelbedient Göttlich anvermählt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie aus dem Nichts

Wie aus dem Nichts

 

Wie aus dem unsichtbaren Nichts
bist Du erschienen aus finstrer ach
so dunkler rabenschwarzer Nacht

Wie hätt ich je gehofft gewagt
das nach der langen Zeit verloren
es wird beglückend wieder heller Tag

Du golden feurig strahlend Sonne Du
der Gottheit Gleichnis reinster Wonne
ich grüße ehre Dich mit meinem Lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Frage

Die Frage

 

 

Ein Kind mit  Namen wie Du Ihn trägst
aus einem Lande darin Du heute selber
lebst das schlief und Seine Seele reiste

Vom Körper frei in himmlische Gestade
jenem Ort jener Sphäre darin alleinig
Lieben strahlt und wirksam ist  Ein Engel

Dort bereits erwartend stand da den sprach
Es an  Ei Engel sag hier unten auf Erden
ist alles Dasein angstvergiftet lügenhaft

Verdreht welch Ungemach und Schande
so allem Leben hin  Was rätst Du Engel mir
Ei Menschenkind das ist der dunklen Zeiten

Ende zugrunde geht was ungeliebt nicht liebt
So sei gewiß bald ists überstanden und vorbei
dann ist alles Leben wieder glücklich liebend frei