Ein Stein der gewachsen gleich
einer Rose Kristall ist Christ
im All und wer darinnen liebend
Sieht erschaut des Schicksals
Weltenspiel das was Du säest
wirst Du ernten gerecht und wahr
Ein Stein der gewachsen gleich
einer Rose Kristall ist Christ
im All und wer darinnen liebend
Sieht erschaut des Schicksals
Weltenspiel das was Du säest
wirst Du ernten gerecht und wahr
Dir wird das Lachen schon vergehen
Das dicke Ende kommt noch Du sollst
den Morgen nicht vor dem Abend loben
Ich der Lustikuß bin freudig weil beschenkt
bin froh weil beglückt und dankbar weil geliebt
Siehe die Sonne lächelt Tag und Nacht Ihr Gold
Es ist eine der zahllosen Lügen das
die Hoffnung zuletzt stirbt Wie denn ist
das Leben selbst immer guter Hoffnung
Gezeugt gebiert sich in jedem heilgen
Augenblick aufs Neue gestaltet geschliffen
am Mahlstein des Schicksals liebend geglättet
Als Kinder im Wunderland spannen wir
Prinzess und Prinz zu sein die vornehm
stark und schön im Schloße umhergehn
Von allen bewundert beneidet gesehn
Ach Menschenskind jetzt erst verstehn
wir das Dienen ist der wahre Adelsstand
Früher gab es Kettenbriefe verboten da sollte
jeder zwei Deutsche Mark wohinüberweisen
dann bekäme ich von den anderen viel Geld
Jedes Schiff birgt eine Kette ankernd daran
auf festem Grund in bewegtem Gewässer Halt
findend Du bist der Perlen eine am Geschmeide
Durch manches tiefe Wellental
in sturmgepeitschten Zeiten
tanzte unser Schiff auf Gischt
dem Kapitän des Herzens die
Mannschaft treu ergeben so das
der sichre Hafen ist unser aller Lieben
Ein Mensch erging sich in der Natur
und sann über das Leben nach was
wohl dessen Sinn sein möge für und für
Da ward ein klein Vögelein das saß unsehbar
auf einem Zweige und trällerte Sein Freudenlied
Da ward dem Denker aufgetan des Liebens Rätselsinn