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Die Christallkugelseherin

Die Christallkugelseherin

 

 

 

Ein Stein der gewachsen gleich
einer Rose Kristall ist Christ
im All und wer darinnen liebend

Sieht erschaut des Schicksals
Weltenspiel das was Du säest
wirst Du ernten gerecht und wahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Lustikuß

Der Lustikuß

 

 

Dir wird das Lachen schon vergehen
Das dicke Ende kommt noch  Du sollst
den Morgen nicht vor dem Abend loben

Ich der Lustikuß bin freudig weil beschenkt
bin froh weil beglückt und dankbar weil geliebt
Siehe die Sonne lächelt Tag und Nacht Ihr Gold

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du Hoffnungsträger

Du Hoffnungsträger

 

 

Es ist eine der zahllosen Lügen das
die Hoffnung zuletzt stirbt  Wie denn ist
das Leben selbst immer guter Hoffnung

Gezeugt gebiert sich in jedem heilgen
Augenblick aufs Neue gestaltet geschliffen
am Mahlstein des Schicksals liebend geglättet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Adel

Vom Adel

 

 

 

 

Als Kinder im Wunderland spannen wir
Prinzess und Prinz zu sein die vornehm
stark und schön im Schloße umhergehn

Von allen bewundert beneidet gesehn
Ach Menschenskind jetzt erst verstehn
wir das Dienen ist der wahre Adelsstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kette

Die Kette

 

 

Früher gab es Kettenbriefe verboten da sollte
jeder zwei Deutsche Mark wohinüberweisen
dann bekäme ich von den anderen viel Geld

Jedes Schiff birgt eine Kette ankernd daran
auf festem Grund in bewegtem Gewässer Halt
findend Du bist der Perlen eine am Geschmeide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seefahrt

Die Seefahrt

 

 

 

Durch manches tiefe Wellental
in sturmgepeitschten Zeiten
tanzte unser Schiff auf Gischt
dem Kapitän des Herzens die
Mannschaft treu ergeben so das
der sichre Hafen ist unser aller Lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Sinn

Vom Sinn

 

 

 

Ein Mensch erging sich in der Natur
und sann über das Leben nach was
wohl dessen Sinn sein möge für und für

Da ward ein klein Vögelein das saß unsehbar
auf einem Zweige und trällerte Sein Freudenlied
Da ward dem Denker aufgetan des Liebens Rätselsinn