Ein Ei in dunkler Leiblichkeit geborgen
Sehnt sich bald bin ich frei ans Licht
Die Henne legt Ihr Ei ins Nest
Das Brüten Warten nur der Rest
Da bricht das Ei entzwei
Ein Küken schlüpft herbei
Ich bin im Licht Es ist vorbei
Dank Henne Nest und Ei
Ein Ei in dunkler Leiblichkeit geborgen
Sehnt sich bald bin ich frei ans Licht
Die Henne legt Ihr Ei ins Nest
Das Brüten Warten nur der Rest
Da bricht das Ei entzwei
Ein Küken schlüpft herbei
Ich bin im Licht Es ist vorbei
Dank Henne Nest und Ei
Nun wenn ich auch selbst der Tisch bin
Der denn das nährende Mahl trägt
So sei dem Boden unter mir
Der gebührende Dank bezeugt
Dann wären da noch die Tischdecke
Linnen blütenweiß und rein
Tellerlein und Schüsseln
Krüge Gläser auch silbern Besteck
Und vornehm die Servietten eingerollt
Da das Auge mitisst Blumen bunt und schön
Jetzt die Speißen und der Trunk
Ach wer dies alles eingedeckt
Serviert und lecker zubereitet
Geschmackvoll ein Genuß fürwahr
In Wahrheit essen wir nur Licht
Nur der vom Wein der Liebe Trunkene
Liebt abgründig tief
Nur der vom Wasser des Lebens Trinkende
Liebt himmelisch hoch
Geprießen sind die Durstigen
Geehrt der Krug verehrt der Brunnen
Eine Bildung wie hier üblich
War vergebne Liebesmüh
Und dies sei gleich gesagt
Lieben ist fern jeglicher Mühe
Fällt leicht fließt und schwingt
So kann ich denn nicht fehlerlos
Schreiben und der Rede holpert Es
Wie Kopfsteinpflaster poltert
Nun ists das wo etwas fehlt
Auf der anderen Seite der Waage
Denn Früchte liegen unbesehn
Kurzum ich freue mich des Lebens
Bald ja in Bälde steht der Frühling wieder
Vor der Tür werden die sonnig wonnigen
Schlüsselblümchen uns leuchtend erfreuen
Schlüsselkinder tragen denn auch
An einem Hosentaschen oder Halsband
Ihren Hausschlüssel denn die Mutter
Und der Vater sind beide Arbeiten
Betrogene um den Honig der Bienen
Ist das Haus die Wohnung leer
Der wärmende Herd kalt ohne den
Freudig erklingenden Willkommensgruß
Nur eine gespenstisch verlassene Welt
Verschlossen das Herz noch ist jedes
Menschenwesen ein Schlüsselkind zum
Innereigenen Paradies des Herzens dort
Wo die Schlüsselblumen immerwährend blühn
Der Mann läuft in den Straßen der Großstadt umher
Welches Sein Name Geburtsjahr Berufung und Stand weiß Er nicht
Wo Er sich befindet ist Ihm vorenthalten rätselhaft
Wie hierhergekommen schleierhaft
Was der Sinn des Ganzen ist Ihm verborgen
Nur das Er hier und jetzt ganz und gar wahrnimmt
All die Menschenwesen deren Gesichter Augenpaare
Die Ihn offen wie ein Buch lesen lassen
Wie Sie sich fühlen oder abgestumpft fühllos sind
Was Sie gedanklich bewegen oder sich unbeweglich
Von Fremddenken bedrückt leidvoll erleben
Ihre Mimik Ihr Gang Schreiten Schlurfen Hasten
Oft Stolpernd eher wie auf der Flucht
Wovor vor wem wohin auch Hunde nimmt Er wahr
Die oft stellvertretend leben was Ihrerseits
Abgestorben unterdrückt als unschicklich gilt
Auch die Behausungen Gebäude berühren Ihn zutiefst
Sicherungsverwahrungen mit Schloß und Riegel
Sprechanlagen Überwachungskameras Gittern
Eckig Glas Stahl Beton farblos gedeckt grau weißlich
Funktional unorganisch naturwidrig körperfremd
Es ist eine Ihm fremde befremdende Welt
Doch obwohl nichts wissend fühlt Er alles
In der Seinen wohl behütet und beheimatet
Ein weiblicher Wesensbegriff
Die Liebe als Sex kann Es
Denn nicht nur sein
Dann dürfte ich zwar das Weibliche
Lieben doch Männliches bliebe außen vor
Eros o ja der ist überall in der Freizeit
Dem musischen einer Sammelleidenschaft
Schöngeistiger Literatur den Künsten hin
Einem Französischem Oldtimer der DS…
Denn die Freundschaft ja ein hehres Ideal
Mein Freund hast Du jene echten Freunde
Je einen wenigstens Dich selbst
Jetzt wirds steil das Göttliche zuletzt
Ach wer hat keine Angst vor Gott dem alten Mann
Nein den mein ich nicht das VaterMutterKind wiewohl
Du betrittst eine Deine Wohnung
Und empfindest ob und inwieweit
Sein Bewohner Du alltäglich liebt
Sich selbst Dich mich alles