Category Archives: brennen

Frei

Frei

 

Was schert einen Sperling der Zaun
Er fliegt einfach darüber hinweg

Was ficht den Fisch die Fessel an
Er gleitet glitschig daraus hervor

Was ängstigt sich die Maus vor einer Katz
Husch verschwindet sie in Ihrem Loch

Selbst ein Sonnenstrahl durchs Fenster fließend
Verläßt den Raum leise durch eine Ritze in der Tür

Wenn betrübt ein traurig Menschenkind
Flugs kehrt Es in Sein Sonnenherze ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spring ins Feld

Spring ins Feld

 

Spring ins Feld ist ein wunderlicher
Zeitgenosse allein desshalb weil Ihm
Alle Zeit vorübergehend kurzweilig ist

Die Er genießt in der Gewissheit
Immer nur ein Tropfen aus dem Meer
Des Ewigen zu sein Gast Reisender

In hohem Auftrag Einheit als Freiheit und
Freisein als Tröpfchen im Ozean der Fülle
Täglich zelebrierend ist Ihm jede Stunde

Jeder Ort eine Einladung mit allen Fasern
Des Seins sich hingebend hineinzuspringen
Ohne Arg Vorbehalt Mißtrauen in Sicherheit

Untrennbarer Verbundenheit kurzum ein Glückskind
Das alles Pech nur nutzt um das lecke Boot
Der Daseinsnot notdürftig zu stopfen

Dies kaum getan springt Er von Bord
Ins Meer hinein vereint ganz allein
Und wieder blütenjungfräulich rein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Phönix

Der Phönix

 

Der Phönix ist ein mythischer Vogel
Der im Feuer der Alchemie verbrennt
Um danach aus Seiner eigenen Asche

Neugeworden neugeboren aufzuerstehen
Wir Seelenmenschen sind kosmische Vögel
Auf einer Erdenmission meistens

Mit gestutzten gebrochenen Flügeln erden
Schwer gemacht himmelsfern Australischen
Straußen gleich mit dekorativem Gefieder geziert

Ferner Leichtigkeit bodentapsend nur
Dann gibt es neben weiteren Unterarten
Der Ornithologie Geistesadler Seelentauben

Feuervögel und Wasserschwimmtaucher
Die Wässrigen haben wie einen Urinstinkt
Allzeit die Feurigen gemieden verfolgt

Bekämpft und auszurotten versucht
Ganze Arten der Vielfalt sind ausgestorben
Oder davon bedroht

Die Gnostiker Katharer Bogomielen
Manichäer heute noch als böse Kranke
Verrufmordet mit dem Unwort manisch

Die Athroposophen und Rosenkreuzer
Sowie die Theosophie als Synkretismus
Mißliebig als das Spatzentum bedrohend

Abgetan Einzelgänger wie Albinomutanten
In der Vogelwelt immer wieder einmal
Urplötzlich in öffentlichen Artikeln

Wie zuletzt im „Spiegel“ Kaspar Hauser
Mit umgedrehtem Halse gerupft
Und Vögeln wir ruhig weiter

Abermals krähte der Hahn und ein Kolibri schwirrt
Vor einer Nektarblüte in der Luft stehend von der
Selben Blumenschönheit geschmückt zitternd vor Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endzeitigt verewigt

Endzeitigt verewigt

 

Heute da die Hunde auf den
Dachfirsten spazieren gehen
Sind Katzen in Vogelkäfigen verwahrt

Und Goldfische versilbert werden
Fledermäuse in Kochtöpfe fallen
Und ihr Kot eine ganze Welt verzaubert

In einen virtuviruellen Dornröschenschlaf
Narkotisiert unermessliches Billionengeld
Aus immerwährenden Bankenquellen strömt

Die zu Untätigkeit verurteilten Hasenfüße
Vor den tollwutbefallenen Füchsen zu retten
Gesetze erlassen Ablaßhandel für Impfzwang

Eingeführte Masern maßen sich an die Burka
Ist der sicherste Schutz vor gailen Männer
Blicken und der Maulkorb den Hunden

Die den Mond anheulen in all dem
Katzengejammer jaulen die Wölfe
Nach den schweigenden Lämmern gierig

Nach geimpftem Blut steht am Himmel
Aus Wolkenfetzen nur ganz kurz sonnenhell
Für blinde Hellsichtige    liebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sich ändern heißt alles verändern

Sich ändern heißt alles verändern

 

 

Wenn der Wind
Der Veränderung weht

Bauen die einen Mauern
Die anderen Windmühlen

 

 

 

Chinesisches Sprichwort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderung

Veränderung

 

Veränderung geschieht durch reflektierendes
Spiegelndes Denken und sich von den Engeln
Denken lassen der seltenste Weg der drei möglichen

Veränderung geschieht durch Vorbildhaftigkeit
Eines lebenserfahrenen Menschen die ich behutsam
Erprobend einübend selbst umsetzte darin mich erfahrend

Veränderung wird oft erst durch schmerzliches Leid
Von beharrenden Seelen meist widerwillig gelebt
Die Schmerz und Ekelgrenze dabei überwindend

Unzufrieden sein bedeutet im Kampf mit der Liebe stehen
Der ausgewogenen Harmonie des Gegensätzlichen
Ungelöste Konflikte bewirken Disharmonie Streit Leid

Was mich stört zu mir gehört dies erfassen begreifen
Empfindend setzt veränderndes Handeln in Gang
Betrifft es Lebensbereiche die ich nicht selbst durch

Direkte Einflußnahme ändern kann verändere ich meine
Einstellung dahin gehend denn der Große Konflikt ist
Ein Massenphänomen ich entziehe ihm Aufmerksamkeit

Und Bedeutung gespiegelt sehe ich in mir meinem
Häuslichen Umfeld der kleinen Welt innerhalb der Großen
Ein Beziehungsgeflecht menschlicher und dinglicher Art

Sofort was ich verändern kann will und notwendend muß
Harmonisierend heilend versöhnlich oder klar trennend
Weil wahr selbstbestimmt kreativ schöpferisch ideeenreich

Die Menschheit  geht Ihren Gang geführt paralysiert verführt
Doch mündet selbst der Ganges mit toten heiligen Kühen noch
Sich wieder reinigend von allem Ihm anvertraut zugemutet
Ins Meer grenzenlosen Liebens der Natürlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielen

Spielen

 

Spielen ist mein Leben
Ich spiele Dir nichts vor
Kein Täuschen kein als ob

Auch nicht mit Angst
Denn sie ist die Große
Nichtende Spielverderberin

Toternst lebensfeindlich
Seele Du bist meine Spielgefährtin
Wir spielen Mensch liebe Dich