Der Phönix ist ein mythischer Vogel
Der im Feuer der Alchemie verbrennt
Um danach aus Seiner eigenen Asche
Neugeworden neugeboren aufzuerstehen
Wir Seelenmenschen sind kosmische Vögel
Auf einer Erdenmission meistens
Mit gestutzten gebrochenen Flügeln erden
Schwer gemacht himmelsfern Australischen
Straußen gleich mit dekorativem Gefieder geziert
Ferner Leichtigkeit bodentapsend nur
Dann gibt es neben weiteren Unterarten
Der Ornithologie Geistesadler Seelentauben
Feuervögel und Wasserschwimmtaucher
Die Wässrigen haben wie einen Urinstinkt
Allzeit die Feurigen gemieden verfolgt
Bekämpft und auszurotten versucht
Ganze Arten der Vielfalt sind ausgestorben
Oder davon bedroht
Die Gnostiker Katharer Bogomielen
Manichäer heute noch als böse Kranke
Verrufmordet mit dem Unwort manisch
Die Athroposophen und Rosenkreuzer
Sowie die Theosophie als Synkretismus
Mißliebig als das Spatzentum bedrohend
Abgetan Einzelgänger wie Albinomutanten
In der Vogelwelt immer wieder einmal
Urplötzlich in öffentlichen Artikeln
Wie zuletzt im „Spiegel“ Kaspar Hauser
Mit umgedrehtem Halse gerupft
Und Vögeln wir ruhig weiter
Abermals krähte der Hahn und ein Kolibri schwirrt
Vor einer Nektarblüte in der Luft stehend von der
Selben Blumenschönheit geschmückt zitternd vor Liebe
Veränderung geschieht durch reflektierendes
Spiegelndes Denken und sich von den Engeln
Denken lassen der seltenste Weg der drei möglichen
Veränderung geschieht durch Vorbildhaftigkeit
Eines lebenserfahrenen Menschen die ich behutsam
Erprobend einübend selbst umsetzte darin mich erfahrend
Veränderung wird oft erst durch schmerzliches Leid
Von beharrenden Seelen meist widerwillig gelebt
Die Schmerz und Ekelgrenze dabei überwindend
Unzufrieden sein bedeutet im Kampf mit der Liebe stehen
Der ausgewogenen Harmonie des Gegensätzlichen
Ungelöste Konflikte bewirken Disharmonie Streit Leid
Was mich stört zu mir gehört dies erfassen begreifen
Empfindend setzt veränderndes Handeln in Gang
Betrifft es Lebensbereiche die ich nicht selbst durch
Direkte Einflußnahme ändern kann verändere ich meine
Einstellung dahin gehend denn der Große Konflikt ist
Ein Massenphänomen ich entziehe ihm Aufmerksamkeit
Und Bedeutung gespiegelt sehe ich in mir meinem
Häuslichen Umfeld der kleinen Welt innerhalb der Großen
Ein Beziehungsgeflecht menschlicher und dinglicher Art
Sofort was ich verändern kann will und notwendend muß
Harmonisierend heilend versöhnlich oder klar trennend
Weil wahr selbstbestimmt kreativ schöpferisch ideeenreich
Die Menschheit geht Ihren Gang geführt paralysiert verführt
Doch mündet selbst der Ganges mit toten heiligen Kühen noch
Sich wieder reinigend von allem Ihm anvertraut zugemutet
Ins Meer grenzenlosen Liebens der Natürlichkeit