Wenn ein Finsterling einem Schatten eröffnet
Ich weihe Dich jetzt in ein Geheimnis ein
Dann ist dies der Verrat an der Liebe
Denn Liebe enthüllt jedes Geheimnis
Bedarf dessen nicht ist selber Licht
Du bist eingeweiht immerda so Du liebst
Wenn ein Finsterling einem Schatten eröffnet
Ich weihe Dich jetzt in ein Geheimnis ein
Dann ist dies der Verrat an der Liebe
Denn Liebe enthüllt jedes Geheimnis
Bedarf dessen nicht ist selber Licht
Du bist eingeweiht immerda so Du liebst
Es gibt suchende Menschen die jahrelang
Hatha Yoga oder Kundalini Yoga üben
Ein Mantra wie OM singend Chanten
Andere lassen sich am dritten Auge
Dem Farbpunkt der Hindus von einem
Meister Guru oder Heiligen berühren
Du bist erleuchtet wenn Dir alles
Stoffliche sich schenkendes verdichtetes
Licht und alles Seelische irgenwie geartetes Lieben ist
Der schlafende Mensch sieht allerlei Zeug
Eine Paar Schuhe Personen das Wetter
Und fühlt dabei eher Unbehagen denn Wonne
Der wache Mensch sieht in den Schuhen
Einen Menschen der ein Geheimnis verkörpert
Und in den Personen Seine Menschengeschwister
Auf der Suche das Rätsel zu lüften wie Er selbst
Dabei träges Unbehagen in Wohlwollen verwandelnd
Wie nach einem Regen wieder lachend die Sonne scheint
Weltverloren Seinsvergessen
Wird das Leben immer uneinsichtbarer
Bei und in Dir wird alles wieder eins
Die Schnecke ist vollendet
Gelassen gleitet Sie dahin
Alles ist Ihr vollendete Zeit
Gesteigert nimmst Du eine Nacktschnecke wahr
Schutzlos ohne Haus gleitet Sie in sich ruhend dahin
Ihre Fühler zart bewegend eins mit sich
Schwalben sirren durch die Lüfte
Kaum vermag das Auge Ihrer Kunst zu folgen
Sei wie der Schnecken eine schwalbengleich
Wenn Du in einem der künstlichen
Silbernen Vögel über den Wolken schwebst
Darunter Spielzeug Dörfer Wälder Äcker siehst
Auf einen Bergesgipfel geklettert
Hinabschaust in die weiten Fluren
Wird Dir gewahr wie bedeutungslos
Und einzigartig wichtig Du für alles bist
Der dies mit Milde und ehrführchtigem
Staunen erhaben zu bewundern nun versteht
Ein umsichtiger Mensch
Ist eine noch seltene Wohltat
Denn Er trägt keine Scheuklappen
Wie dereinst manche Kutschpferde
Die Ihrem Wesen nach ja Fluchttiere sind
Der Mensch ist denn auch wo Er nicht fliehen kann
Ein Angreifer oftmals noch auf das hin
Was Er nicht wirklich sieht erkennt
Und daher umsichtig versteht
Im Trüben Fischen ist verwirrter Gefühle
Opfer am Haken hängend sein
Betrübnis ist dem der dies erfährt
Klar sieht Wut Angst Trauer Freude
Wer mit Mut Entscheidungen trifft
Grenzen zieht und sich entschließt
Die Angst durchschaut und benannt bannt
Trauert tränenreich und dann verabschiedet
Was gehen wollte aufs Neue frohgestimmt
Und freudig ist in allem jetzt und hier
Der nächtens die Sterne blinken läßt
Dem Tage selber sonniges Gestirn