Der schlafende Mensch sieht allerlei Zeug
Eine Paar Schuhe Personen das Wetter
Und fühlt dabei eher Unbehagen denn Wonne
Der wache Mensch sieht in den Schuhen
Einen Menschen der ein Geheimnis verkörpert
Und in den Personen Seine Menschengeschwister
Auf der Suche das Rätsel zu lüften wie Er selbst
Dabei träges Unbehagen in Wohlwollen verwandelnd
Wie nach einem Regen wieder lachend die Sonne scheint
Hast Du heute die Sonne gesehen
Ja oder ist Sie versteckt über den Wolken
Nein Du hast nur Ihr Bild betrachtet
Um die Sonne sehen zu können
Wirst Du selber Sonne sein
Strahlend für alles und alle
Immer und jederzeit selbst bei Nacht
Denn die Nacht ist nur die Sehnsucht nach Licht
Wärme Licht Wachstum Wandel schenkend
Dann bist Du gesehn
Hast Du den Mond gesehen
Bleich und weiß silbrigen fahlen Scheins
Neumond verbirgt Ihn nur
Immer ist Er zeugend zugegen
Selbst in der Helle des Tages unsichtbar
Regelnd Zyklen vorgebend
Maß von Ebbe und Flut
Eisprung Befruchtung Fortpflanzung
Blutung noch zuletzt
Bist Du allen Wachstums und Vergehens Naturgesetzt
Hast Du die Sterne blinkend dort erschaut
Nächtens fest und wandelbar
Tot seien Sie kein Leben tragend
Sprechen nur die Toten Dir
Venus Mars und Merkur
Würze Farben und Gerüche
Klänge Metalle Kupfer Eisen Quecksilber
Alles schafft die Sternenkraft
Uran dem Uranus Plutonim des Plutos Blut
Funkeln Deine Augen Seher selbst geworden
Du bist blind so Du Es übersiehst
Und verleugnest Es da Du Es unterdrückst
Es sieht Dich immer und überall
Als nur das was Du bist
Und wenn Du Es nicht lebst
Entsteht Finsternis
Möge auch die Sonne scheinen
Denn wenn Du Es lebst
Bist wärmende Sonne Du
Strahlendes sich verschenkendes
Lichtvolles Lieben