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Wissenschaft

Wissenschaft

 

 

Sie verkünden als sei Es wahr
So intellektualisierte einst spekulativ
Ein Jesuit Am Anfang war der Urknall

Und die natürliche Weisheit lehrt
Aus täglicher Lebenserfahrung
Aller Anfang ist ein gehauchter Kuß

Du seiest ein ursacheloses Aminosäuereprodukt
Des zufällig entstandenen Universums
Und diese Lüge fällt auf Ihre Urheber zurück

Dein Geist ist die Göttliche Quelle
Deine Seele der Engelwelt anverbunden
Und Dein Körper dem Tierreich entlehnt

 

 

 

 

 

 

 

Die Hellfühlende

Die Hellfühlende

 

 

 

Es war eine Seele
Ob Mann ob Frau
Beiderlei und einerlei

Die fühlte was ein Mensch empfand
Na wie geht Es Dir
Gut klar alles bestens

Und nahm doch die Lüge wahr
Den Selbstbetrug unterdrückter Wut
Die abgrundtiefe Angst und bleierne Trauer

So das die Menschen einander verwirrten
Statt sich verbindend trennten verloren
Aus Angst wahrhaftig abgelehnt zu sein

Gefühle sind die Gewürze lebendiger Körperlichkeit
Die Jahreszeiten der Seele wechselndes Kleid
Und die klingenden Farben jeglicher Begeisterung

 

 

 

 

 

 

 

Der Dichter

Der Dichter

 

 

Es war einmal einer Seele Kind
Das wurde in einem Lande geboren
Wollte darin das Licht der Welt erblicken
Welches benannt Volk der Denker und Dichter zu sein

Und wie Es heranwuchs und reifte
Erwachsen wurde völlig unfreif
Entdeckte Es das hier nur intellektualisiert
Spekuliert und fantasiert wurde

Da wollte Es erforschen
Wie sich dies zusammen verhält
Und lernte das Leben kräftig kennen
Von außen und mitten innendrinnen

Dann später im reiferen Alter
Eröffnete der Mensch der kaum sich wagte
Einen Deutschen zu nennen einen kleinen Laden
Darin verfertigte Er Gedichte Poesie und Lyrik

Weil wie ja auch ein Bäcker und Koch
Seiner Werke Künste nicht alleine
Verspeißen kann bietet Er Sie wohlfeil an
Denn ein Handwerker muß seinen Brotlohn erhalten

Heute hängt ein Pappschild an der Ladentür
Weil die Deutschen öffentlich verhungern
Bin ich nach Afrika ausgewandert
In Ägypten zeichne ich  für Touristen Hyroglyphen

 

 

 

 

 

 

Meisterbewusstsein

Meisterbewusstsein

 

 

Das Meisterbewusstsein
Ist die Herzenskraft

Der Geselle der Wille
Eindeutig Wohlbdacht

Und der Lehrling
Das Bewusstsein geisterfüllt
Liebend praktisch angewandt

Alle drei verbunden
Einzig ganz und gar
Wird jede Handlung
Ein Meisterstück fürwahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gast

Der Gast

 

 

Am Anfang war der Schoß meiner Mutter
Dort neun Monate in Ihrem Leib zu Gast
Darauf ein Krankenehausaufenthalt

Geburt genannt offensichtlich
Eine Kränkung
Und eine Mansardenwohnung

Ohne Bad und Toilette für die
Nächsten zehn Jahre
Bis der Umzug Witzlebenstraße

In ein Hochhaus hell sechster Stock
Erfolgte Witzleben wurde mir
Erst in München bekannt ein älterer Herr

Vor dem Volksgerichtshof ohne Gürtel
Und Hosenträger zusammengeschrieen hingerichtet
Zwanzig Jahre Gast in Nürnberg

Ohne Schulunterricht über die NS Zeit
Ohne das Kind Europas Kaspar Hauser
In Heimatkunde erwähnt gewürdigt

Umzug in die erste WG Gast bei
Drei Sozialpädagogigstudenten
Dann Zwangsdienst zivieler Ungehorsam

Gästeszimmer Markt Schwaben Altenpflegeheim
WG Erlangen Hugenottenstadt
Hausbesetzung Gast in leerstehendem Altbau

Ehemalige Werkstadt ohne WC und Wasser
Zimmer in Wohnung ehemaliger Kasere
WG in altem Fachwerkhaus denkmalgeschützt

Poxdorf auf dem Land
Goethstraße Erlangen zwei Ehepaare WG
Mit erstem Kind Konflikt Umzug

Langemarkplatz Walter Flexstraße
Baden Würhemberg Calw
München Kellergästezimmer

Hinterhaus eineinhalb Zimmer
Fünfköpfige Familie
Grünwald Haus mit Garten

Andechs Mansardenwohnung
Feldafing Untermieter
Kempfenhausen Klinikwohnbarackenzimmer

Starnberg Souterrainzimmer
Bernried Wohngelegenheit
Appartment Starnberger Krankenhaus

Wörthsee Steinebach Untermieter
Hauptmieter Breitbrunn Ammersee
Kündigung Eigenbedarfslüge

Seefeld Mansardenwohnung
Wörthsee Wochendendhaus mit Garten
Wohnwagen steht im Garten

Obdachloser Wohnungsloser
Heimatloser Unseßhafter
Hier in meines Herzens Gast

Und so Du dies nicht hast
Dieses stirb und werde
Bist Du noch ein trüber Gast
Auf der zu durchlichtenden Erde

 

 

 

 

 

Dem Dichterfürsten
Jahann Wolfgang von Goethe
In dankbarer Verehrung zugewidtmet

 

 

 

 

 

 

 

Wer ist ich

Wer ist ich

 

 

Wer ist das
Der hier ICH spricht
Ist Es meines Leibes Bauchgefühl

Meint dies meine Seele
Spricht so der Geist oder
Ist Es nur der Alltagsverstand

Ich bin ein Tier dem Körper nach
Bedanke mich für Ihr Geschenk
Ich bin ein Engelinpirierter

Dankt meine Seele Ihnen
Und ich erlebe freudig jenen Geist
Der mich begeistert lieben läßt

 

 

 

 

 

 

Die Geliebte

Die Geliebte

 

 

 

Nein ich kann mich nicht länger zurückhalten
Denn Glück ist Seinem Wesen nach
Sich mitteilend verschenkend

Und wenn ich es weiter zurückhielte
Ach ich verkäme zum Verräter
Und das Glück verkehrte sich in Gift

Lange schon nur mir nicht bewusst
Gefühlt wohl nur bedurfte Es jetzt
Eines vollen Bekenntnisses

Kurzum ich liebe Sie
Auch wenn Sie verborgen scheint
Spüre ich Sie noch

Selbst in der Nacht
Gerade durch Ihre Abwesenheit
Sie die ich ständig beobachte

Nein weder heimlich
Hinter einer Sonnenbrille
Oder vorgehaltener Hand

Suche ich Sie abends auf
Dann wenn Sie in den Wolken badet
Und verklärt zu leuchten beginnt

Meine Angebetete meine Geliebte
Augenweide ach wie brennt mir
Das Herz in Dir Lebensspenderin

Du willst Ihren Namen kennen
Ob dunkel blond jung oder reif
Ach Sie ist alles in Einem

Wohlgeformt und heiß
Nach Ihrer ganzen Wesensart
Sie meine Wonne Sonne Du