Category Archives: Willkommen

Mutter Natur

Mutter Natur

 

 

Heute Vormittag hatte die cemtrailverschmierte Sonne
Mich eingeladen zu Lustwandeln zumal mich meine Runde
An den Wörthsee führt in den der Steinebach sich lustig ergießt

Da war mir so sonnenklar wie doch Alles ein Bild des Einen ist
Denn Es gibt Menschenkinder die sich im Großen See geborgener
Masse vor der Einsamkeit des Alleinseins verstecken

Obwohl die Sonne ständig Ihre Kinder einlädt Tröpfchen werdend
Aufs neue die Große Reise zu beginnen hinauf in die blauen Lüfte
Des Himmeläthers große und kleine Taten regnend Tau Dunst und Nebel

Ja sogar Eis und Schneeflocken werdend allüberall auf dem Erdenrund
Manche können Es kaum erwarten glucksen vor Freude im Bächlein
Kichern plätschernd um einen Stein und erfüllen sich im See des Einsseins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebrauchsanleitung

Gebrauchsanleitung

 

 

Wir brauchen einander
Wo nicht herrscht Mißbrauch verborgen
Direkt brutal offen oder fein unmerklich

Lies eine Gebrauchsanleitung von Viagra
Und die möglichen Nebenwirkungen
Dann Mann O Mann entscheide Dich

Lies die Gebrauchanweisung zu atomarem Strom
Die Es nicht gibt und für die rostenden strahlenden Restmüllfässer
Beachte die nie beschriebenen lebensgefährlichen Nebenwirkungen

Lies ein spitzenneues Werbeangebot erweiterter Bedienungsmöglichkeiten
Der Mikrowellentelefone und wirf beides in den Sondermüll
Bevor Du ein Technikzombie und Seelenautist geworden sein wirst

Lies die Gebrauchsanweisungen der Waffenexporteure
Der BRD oHG und frage dann die Hersteller und den Staat die Ingenieure
Techniker Arbeiter und Bürodamen nach deren Gefahren und Nebenwirkungen

Lies einen Text der Dich unbehaglich fühlend nur unterhält
Unter unten hält und werfe Ihn Dich selbstliebend schützend in das Altpapier
Volksverdummung ist eine kommerziell gewinnbringende öffentliche Industrie

Lies ein Buch und spüre ob Es Deine Seele berührt
Du Dich darin geistig genährt erlebst und atme ein Gedicht
Das Dir herzöffnend die Tränen in die Augen treibt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehen

Sehen

 

 

 

 

Alles was ich sehe
Bist nur Du

Und wenn ich das
Nicht einsehe

Bin ich blind
Und blende Dich

Weil jedes zugleich Alles ist
Muß ich Es verdichten

Um mit Dir zu sprechen
Zerstöre ich das Heilige Schweigen

Jene Stille die von Allem tönt
Spricht nur von Dir dem Geliebten

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Tag

Der letzte Tag

 

 

 

 

Im Deutschen gibt Es die Sprachweisheit
Lebe jeden Tag so als ob Es Dein letzter sei
Das tat ich heute

Morgens schlief ich länger
Rasierte mich nicht
Ging zum Frühstücken in ein Cafe

Las dann die dort ausliegende Zeitung
Was mir bei der einseitig pessimistischen
Negativberichterstattung bald verleidet war

Dann besuchte ich eine Kunstausstellung
Sprach mit mir unbekannten Menschen
Obwohl wir uns alle aus dem Paradies kennen

Ging Mittagessen zu einem Inder
Dann in das Müllersche Volksbad
Saunen und Dampfbaden

Nahm Kaffee und Kuchen im Hinterhofcafe ein
Und besuchte ein Lichtspieltheater
Dessen Film jedem Säugling die Lust auf Leben verdarb

Mit vollem Magen wollte ich nicht sterben
So suchte ich mir im Park einen Baum
Mit erreichbar dickem Ast

Kramte mein Hanfsail aus dem Dritteweltrucksack
Verbrachte den Henkersknoten
Und wollte gerade von dieser Welt scheiden

Da sah ich erlebte ich fühlte ich
So etwas Unbekanntes wie Frieden in mir
Und ging still vergnügt entspannt nach Hause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunt

Bunt

 

 

Ich liebe das Rot der Tomaten
Mancher Frauen Lippenstift
Und wenn sattes Grün brünftig

In das Himmelblauen strömt
Gelbes macht mich rot
Und Bläue sänftigt mich

Lila klingt vergehenden Wandel an
Sphärisch entrückt erhöht
Schwarz ist keiner Erwähnung wert

Und Weiß o ja der Lilien
Der Rosen eine beide Engel
Ich bin ein Farbiger ein bunter Hund

 

 

 

 

 

 

Realität

Realität

 

 

 

Realität ein Fremdwort
Lateinisch jener toten Sprache eines
Militärweltimperiums Roma Amor
Entlehnt soll Wirklichkeit bedeuten

Ist das was Wir um uns herum sehen
Wirklich wahr oder Maya Täuschung
Real ist was der Mensch erschaffen

Festungen Faustkeile Nashornflöten
Burgen Bunker Klöster Kirchen Gefängnisse
Synagogen Moscheen Tempel Supermärkte

Was reine Natur ist nicht real
Das ist gewirkte Wirklichkeit
Schöpfer der Not sind Wir nur erfinderisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Göttern

Bei den Göttern

 

 

 

 

Heute endlich
Nach langem Ringen
Drang ich zu den Göttern vor

Den Himmlischen den Vergessenen
Verleugnet und verfehmt
Von Wissenschaft und Religion

Gefastet Schlafentzug Drogen
Extatischer Tanz und verzückender Gesang
Nichts fruchtete doch dann öffnete sich das Portal

Der Dienerengel Einer
Was ist Dein Begehr Erdling
Und ich trug Es vor

Da führte Er mich in einen Saal
Der wändelos reiner Sphärenraum
Leuchtend schwingend Licht

Verklärt so unsichtbar
Eine Stimme machtvoll sprach
Sei mir willkommen Todesmutiger

Lange schon sahen Wir Dein Tun
Nun da Alles endet
Auf das Neues werde sprich

Seid mir gegrüßt
Ich bitte nicht für mich
Doch das der Menschen Herz erwache

Da erwachte ich
Und eine tiefe Traurigkeit
Und eine hohe Freude erfüllten mich