Das Gastmahl

Das Gastmahl

 

 

 

 

Wahrlich ich war dabei
Wesshalb fragst Du mich
Gerade ich deren Geringen einer
Das wissen die Götter
Oder war nur ein Platz leer
Von einem der zu stolz zu feige
Unerklärt fern blieb

Die Tafel bog sich ob all der Speißen
Gang nach Gang
Wein rot wie Blut golden und schwer
Musik und Tanz zum Weinen schön
Das Aug und Ohr verzückt sich überboten
Lobreden und Hymnen wechselten einander
Mit wüsten harten Wortfetzen

Wenn einer den Grund des Bechers
Mit altem ungeheiltem Schmerz geleert
Wirkt selbst der Wein der Liebe
Wie ein Gift das einem Kinde gereicht
Übelkeit und Taumel beschert
Wir feiern immer noch wartend auf Dich
Geliebte Geliebter komm

 

 

 

 

 

 

 

 

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