Der Brief

Der Brief

 

 

Berlin,den 9.2.2016

Lieber Joachim,

vielen Dank für diesen Füller.
Ich freue mich sehr.
Hier schwirren ja viele 1.Klässlerfüllfederhalter
rum,aber es sollte ja ein Aufziehfüller sein!

Ich bin dann gleich los,mir ein Tintenfass kaufen.
Wanda hatte eine Schulfreundin zu Besuch,also
nahm ich Richard und Artur zu einem großen
Spaziergang im Kiez mit.

Während ich hier allzu Menschliches am Laufen halte
und nie den Grad an Perfektion erreiche, den es geben
könnte- nur eine gewisse Routine…-
sehe ich drohender Arbeitslosigkeit entgegen.
Ben spricht von der Hartz 4 Falle, wenn ich keine
zündende Idee habe beruflich,sobald Richard
im Kindergarten ist.(er wird mich nicht einstellen)

Meine ketzerische Einstellung zur Arbeitswelt ist
da wenig hilfreich. Ein Leben als Müßiggänger wäre
meins. Wobei ich jetzt viel mehr aktiv bin,du weißt
es ja,als so mancher Büroangestellter.

Kurz, es stellt sich mir wieder mal die Sinnfrage!
Von Erleuchtung keine Spur.
Nur das die Natur weiser ist als alle Wissenschaft und
und die Kinder ihre Botschafter.

Deine Camilla

 

 

 

One Response »

  1. „sehe ich drohender Arbeitslosigkeit entgegen“
    Nun, ich glaube, eher drohender EINKOMMENSlosigkeit.

    Geld brauchen wir nur, weil andere es von uns verlangen! Und wieso tun sie das? Weil wieder andere Geld von ihnen verlangen…. Ein Teufelskreis!

    „Meine ketzerische Einstellung zur“ (ERWERBS-)“Arbeitswelt ist
    (…) SEHR hilfreich!“. Denn genau dadurch „stellt sich mir wieder mal die Sinnfrage!“

    „Ein Leben als Müßiggänger wäre
    meins. Wobei ich jetzt viel mehr aktiv bin,du weißt
    es ja,als so mancher Büroangestellter.“

    JA, der MÜßIGGANG bringt den Menschen auf den rechten Weg!

    Ich habe das Glück, schon seit Jahren so leben zu dürfen, und ich glaube, ich bewege durch mein Neues Denken und Handeln in der Welt tatsächlich mehr „als so mancher Büroangestellter.“

    Alle Camillas und Camillos dieser Welt sind das Geschenk des Himmels, und alle haben sie ein (Menschen-)Recht auf kostenlose Bedürfnisbefriedigung!

    Hugh!

    die Schenkende

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