Freiheit

Freiheit

 

 

 

Die Freiheit ist ein Ei
Fr Ei heit

Und hast Du je vernommen
Wie eine Henne freudig beglückt gegackert
Wenn Sie ihr täglich Ei ins Nest gelegt
Als wolle Sie der gesamten Welt verkünden
Welch Glück Ihr und uns widerfahren ist ach

Nun bedarf das Ei nährender Wärme
Eines weichen Nestes Hort
Geduld und jenen Moment
Loszulassen hinzuschenken
Was im Innersten gewordenes Geheimnis ward

Dann gilt Es so das Ei bebrütet
Das das junge Leben die Schale vormals Schutz
Zerstört durchbricht
Sich hinauswindet ans Licht
Die Freiheit ist ein Küken so

Freiheit ist ein Ei
Dir mir ins Herz gelegt

 

 

 

 

 

5 Responses »

  1. Oft haben wir Angst, uns anderen zu öffnen. Wir schaffen uns einen Käfig aus eigenen Gedanken und Vorurteilen und haben Angst, diesen zu verlassen. Liebe Grüße aus Nürnberg, wo es heute ein wenig schneit

    • Liebender Dario

      Du spricht in der Wirform
      Du kannst schreiben viele Menschen
      Ich nehme mich davon aus
      Verallgemeinernde Sprache manifestiert alte Programme

      Spüre höre
      Früher neigten die Menschen oft dazu verschlossen änstlich zu sein…
      Du entläßt hierin die Gegenwart und erschaffst einladend Zukünftiges

      Ja manche Seelenvögel fürchteten die überwältigende Fülle der Freiheit
      Und nahmen das Gefangensein der Käfigrealität in Kauf nur weil es da draußen
      Katzen gibt

      danke für die zarten Schneeflocken aus Nörnberch
      Dir Joaquim von Herzen und zu Peterlesbou

      • Lieber Joaquim, ja, ich meinte damit „viele Menschen“, entschuldige die Verwirrung. Käfigdasein kann für die darin gefangene Maus oft schlimmer sein als die tatsächliche Katzengefahr. Verschneite Grüße zum Abend 🙂 🌨️❄️

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