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Freiheit

Freiheit

 

 

Der Tumult beunruhigte mich
Und ich ging um zu sehen und verstehen
Was der Grund dafür sei

Dann ich hatte mich durch die Menge gedrängt
Erblickte ich das grölende Trauerspiel
Die Freiheit in Ketten triumphal gefangen

Erst stieg Wut in mir auf als ich dies sah
Dann Traurigkeit Angst war nicht dabei
Und unsere Augenpaare trafen sich lächelnd

 

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

 

 

Ich bin das Blümchen
In der Mauerritze

Das zarte Pflänzchen
Welches sich durch den Asphalt schiebt

Ich bin die Feder
Im Flügel einer Taube

Und das sonnige Lächeln
Wenn ich Dir in Deine
Leuchtenden Augensterne schaue

 

 

 

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

 

 

 

Die Freiheit ist ein Ei
Fr Ei heit

Und hast Du je vernommen
Wie eine Henne freudig beglückt gegackert
Wenn Sie ihr täglich Ei ins Nest gelegt
Als wolle Sie der gesamten Welt verkünden
Welch Glück Ihr und uns widerfahren ist ach

Nun bedarf das Ei nährender Wärme
Eines weichen Nestes Hort
Geduld und jenen Moment
Loszulassen hinzuschenken
Was im Innersten gewordenes Geheimnis ward

Dann gilt Es so das Ei bebrütet
Das das junge Leben die Schale vormals Schutz
Zerstört durchbricht
Sich hinauswindet ans Licht
Die Freiheit ist ein Küken so

Freiheit ist ein Ei
Dir mir ins Herz gelegt

 

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

 

 

 

 

Einst war ich verliebt
In Dich
In mich Narziss
Du nur Spiegel
Der Vorstellung meiner selbst

Heute jetzt
Liebe ich Dich
Du der Du schon immer warst
Bist und sein wirst

Und ob Du dessen gewahr
Bin nur der Lichtstrahl
Im Käfig der Nachtigall

Beglückt von Ihrem Lied
Der Freiheit zerfließen
Die Gitterstäbe zu Gold

 

 

Der Muse Regina

 

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

 

 

 

 

Die Entscheidung ob ein Text
Von Liebe oder Freiheit handelt
Ist wie wenn ich eine Kugel frage
Warum bist Du rund

Jedes Flattern des Vogels im Käfig
Pochen eines Pferdes in der Gitterbox
Rütteln des Gefangenen an den Eisenstäben
All die Schreie der Gequälten

Die Spitze der Pyramide
Mag Macht ausüben wollen
Und doch sind es die Basissteine
Die sie tragen ermöglichen bedingen

Der Arabische Frühling und die Renaissance
Der Protestantismus gegen
Der Humanismus für
Die Aufklärung als

Ganz und gar
Entweder oder
Alles oder nichts

Freiheit gibt es nicht in Scheiben
Und lieb haben
Und lieb sein
Sind gleich einer Kerzenflamme
Mittags in die Sonne gestellt
Sie zerläuft wächsern
Wie sie auch meine Tränen trocknet

An dem Tag jenem Augenblick
Als ich mich getraute
Wie Sie ganz und gar
Zu lieben
Alles was ist
Bin auch ich
Wie Du

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

Wesshalb sind Wir auf Erden
„Um im Grabe zu verfaulen
Oder frei im Tode erst zu werden“
Das schrieb ein Mensch hier

Heute unverblümt weil Er zu
Leben Sich bemüht doch ist
Es anstrengende Kraft nicht
Leben zu wollen ohne Saft

Der Saft jedoch ist mit Bedacht
Von Anfang an gleich mitgebracht
Erst wohl der Mutter süße Milch
Doch alsbald gibts nichts mehr

Für diesen Knilch Nur Liebe ists
Was Ihn ernährt und wer nicht
Liebt der lebt verkehrt denn
Freiheit ist Lieben und Der

Liebende ist frei darum ganz
Gleich und einerlei ob Du hier
Lebst oder im Geisterland frei
Bist allem anverwandt wenn Du

Die Dunklen Bösen frei nun endlich
Gibst und Dir die gleiche Freiheit
Schenkst dann sei dies eingedenk
Federleicht Dich Liebe lenkt