Füglich

Füglich

 

 

Hinzufügen was fehlt ist füglich
Immer wenn Es sich fügt füge ich
mich drein ins Allsein ganz all ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweggenommen

Hinweggenommen

 

 

Nur wenn hinweggenommen was verbraucht
überlebt verkommen faul und morsch rostig
auch wie die sogenannten Kunstwerke hier

Im Ort wenn der Krug geleert zerbrochen ja gar ein
gänzlich neuer gedreht geformt gebrannt ersteht
darinnen Rosenwasser Wein der Liebe eingefüllt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stamm

Der Stamm

 

 

Ein Floß besteht aus Baumstämmen
Der Adel hat angestammten Länderbesitz
Indianer leben in Stämmen familiär sich nah

Siehe die Herrscher und Regierungen die
Kratien und Systeme werden fallen wie welkes
Laub im Herbst kahl nackt steht dann der Stamm

Winterlich  Doch ich Weiße Feder künde uns
den Frühling da alles wie angestammt stimmt
im Einklang mit Mutter Erde und Vater Himmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umflort

Umflort

 

Früher noch da ich selbst Kind
trugen die Mädchen Blumen
Kränzchen geflochten aus zarten

Gänseblümchen im glatten oder
lockigem Haar  Heute das sieht
ein jeder ists Herbst und bald

Kommt der Wintermantel ans Licht
Eisblumen schenke ich Dir geliebte
Mutter Erde Vater Himmel frostduftig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schiff

Das Schiff

 

Der Knabe schnitzte aus Föhrenrinde
Boote Schifflein klein träumend von hoher
See Schatzinseln Abenteuern  Der Mann

Erfahren und gereift ist der Kapitän der Herzen
In jedem Hafen vertäut Sein Schiff Hoffnung
mit Name an jeder Insel vor Anker Sein Schiff

Vertrauen  an jeder Mole findet sichs auslaufbereit
Zuversicht bunt aufgemalt Freude schön geschrieben
Und Du und ich sind die seefahrenden Matrosen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feurig

Feurig

 

 

Die Motten nächtens fliegen
ins Kerzenlicht der Adler nicht
Wir beten nicht die Asche an

Wiewohl wir aus der Glut das
Feuer erneuernd licht entfachen
Sonne  Du bist uns liebend Wonne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fliegen

Fliegen

 

 

Neue nie gehörte Klänge
Farben tanzend reinstesLicht
Speißen erfreuend beglückt

Wein der verzückt und wir
wir haben sind vermögen
all dies liebend seinsentrückt