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„Matrix“

„Matrix“

Das „Gott schuf die Welt“ Sätzchen läßt viele Menschen seufzen
Denn wenn Gott vollkommen ist wie hat ER dann so etwas scheinbar unvollkommenes
erschaffen ?
In Platons „Höhlengleichnis“ haben wir ein starkes Bild jenes kosmischen Mysteriums.
Und für uns Heutigen ist die Gleichnishaftigkeit in der Filmtrilogie „Matrix“
drastisch unter die Haut gehend aufgezeigt.
Etliche wollen Ihn nicht sehen. „Zu gewalttätig, zu laut zu fantastisch…“
Nun, die Seelenkunde kennt als Erstreaktion Abwehr. Das Neue ist für ein Altes
bedrohlich. Jener Zeitgeistfilm ist modernes Märchen, Philosophie der Kinokunst,
Zukuntftswarnung, Apokalypse jedoch nicht als Weltuntergang wiewohl als
Bewusstseinssprung und auch hier kein religiöser dafür ein Christliches Epos

Die Elohim nicht Gott schufen die Materie und das was Wir daraus kreieren ist
die Selbstaussage Unseres versagten oder angewendeten Liebens
Neo der Neue, Triniti die Dreieinigkeit und Morpheus das morphogenetische Feld
des Gesamtbewusstsein,s das Gedächtnis der Natur, Akasha, Das Buch des Lebens.
Der Film ist Programm, Zeitbarometer und Zukunftsvision sowohl als Einzelschicksal
als auch das der Menschheit. Von stilisierten symbolhaften Schussgewaltszenen abgesehen, ist der Kampf verdunkelnder Mächte der Entmenschung gegen das Wesen
freiheitlichen Liebens die Kernbotschaft. Der Maschinenäön, das Verabsolutieren
des Machbarkeitswahnes und die Egoität des Schattens Neo`s sind Lehrstücke eines
Initationsdramas mit glücklichem Ende.

Wer Sich in allen Aspekten der Figuren selbst entdeckt und spiegelt findet in
der „Matrix“ eine Spielwiese weisheitsvoller Gegenwärtigkeit.
In den ausweglosesten Prüfungen bewährt Sich Triniti und Neo als Seele und
Geist die dem Ganzen, Sich selbst hingebend, jene Kräfte verkörpern welche allein
vereint das Leben in die Freiheit hin vollenden.

Prädikat: Schwerstarbeit, Nervenstärke, Spannung und Herzensnahrung