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T wie Tod

T wie Tod

Der Tod ist ein Ratgeber und im Schlafe
Der kleine Freund und im lösenden Augenblick
Der Lust Amor Seinen Pfeil verschießend
den Höhenrausch in befriedigte Bescheidenheit
Stets wieder überführt

Die Einen fürchten Ihn ja Er ist Ihre größte Angst
Andere ersehenen Ihn als Befreier irdischer Qual
Kein Blatt im Herbst vom Baume fallend hatte je geklagt
Wie dann der Mensch es sei denn das Er Sich dem Leben
Vorenthält so das Er Sich ganz insgeheim als Betrüger
Selber wähnt der dann im Angesicht Gevatters die leeren
Seiten Seines Lebensbuches reuig vor Sich sieht

Der Körper stirbt die Seele wandelt der Geist aus
Ewigkeiten sprossend sieht zu was Du hier lässt und tust
Wenn Er denn zu Dir spricht und Dir Dein Herz liegt offen
Erinnerst Du Dein Erbe der Unsterblichkeit
Was ist der Tod in einem leeren Glas
Ein Wirt der neuen süßen Wein Dir kräftig schenkt
Auf das die Seele tanze und Deine Beine flügelgleich
Mit schallendem Gelächter in den Himmel fährt