Category Archives: Poesie

Die Entdeckung

Die Entdeckung

 

 

Wir nähern uns dem Unbekannten
Und Es entweicht weicht zurück
Wird verhüllt uns entzogen

Du suchst das Geheimnis zu enthüllen
Und erfährst Du darfst Dich nur
An der Verkleidung der Verpackung erfreuen

Ich entdecke und die Liebenden liegen nackt
Und bloß vor mir frei von Schuld frei von Scham
Frei von Angst denn das sind wir

 

 

 

 

 

 

 

Das Lichtland

Das Lichtland

 

 

Du kannst das Lichtland bei Googleerde suchen
Und findest Es dort nicht
Auch in Wikipedia steht kein Eintrag nirgendwo

Nun wie wo was Ei ja schau her
Wir leben in einer verdunkelten Welt
Und das Lichtland gehört somit in die Fabelsphäre

Den Kindermärchen Mythen und Sagen an
Doch bei meiner Ehre auf Gedeih und Verderb
Ich kenne Es ja lebe dortselbst darin

Wie das Sieh immer dann wenn Du Lächelst
Bist Du dort so Du freudig erhellend Sprichst
Deine Rede Zeugnis ablegt das Du Bewohner bist

Selbst wo Es drückend schwer
Und finster scheint gar schlimm
Bist Du der Zeugen einer Bekennerin

Das immer dort ein Lichtlein brennt
Seis Glühwürmchen Laterne Kerze oder Stern
Verstreut sind wir über den ganzen Erdenkreis

 

 

 

 

 

 

Der gestohlene Himmel

Der gestohlene Himmel

 

 

Christina von Dreien hatte unlängst
Vor größerem Puplikum über die Unlichtseite zu sprechen
Ihre Besucher im Saal warteten einige gingen empört

Bis um 11 Uhr 30 denn die innerseelischen Angriffe
Waren so stark das die 17 jährige Sensitive mit
Tränen in den Augen das Mikrofon ergriff

Ich sitze des Abendes so trocken und schön
Auf einer Bank mit Blick über den Wörthsee gen Westen
Der scheidenden Sonne meine Huld erweisend

Als Knabenkind wohnte Gott im Himmel
Und wenn ich brav und folgsam sei
Käme ich auch dahin

Heute schon jahrtausende wohnt Gott
In steinernen Kirchen Tempeln Synagogen
Und Moscheen manche haben auch Herrgottswinkel

In Ihrem Hause wie in Oberbayern darselbst noch
Der alte Männergott ist wie für Friedrich Nietzsche
Für mich tot dafür lebt das Göttliche

In den Herzen der Menschen in den Träumen
Der Seelen der Tiere und in den noch schlafenden Steinen
Ach ja natürlich in der Schönheit von Baum und Blume erwachend

Heute ist der Himmel künstlich trübe und verschmiert
Geoengeneering durch Camtrails als Verschwörungstheorie
Öffentlich verunglimpft lächerlich gemacht

Die Kondensstreifen früherer Jahrzehnte lösen sich nicht mehr auf
Sondern Substanzen ab die das Himmelsblau verschleiern verschmieren
Der Verschwörungsbegriff ist vom Geheimdienst CIA erfunden

Ein militärisches Programm zur Wettermanipulation
Selbst Wikipedia berichtet über Geoengeneering
Mein Lachen gefriert bevor es wie die Abendsonne
Nicht mehr erstrahlt

Die Glocken der Dorfkirchen läuten das 20  Uhr Gebet zu dem keiner geht
Früher mit Sailen menschgeschwungen heute computergeneriert
Ich stehe auf und beweine tränenlos den vergewaltigten Abendhimmel

Wo ist die Liebe wenn nicht in den Herzen
Sehender erwachter wacher Menschenwesen
Als Idealist geboren Realist geworden

Frage ich den Himmel wo bist Du vor aller Augen hin entschwunden
Als Liebender bleibt mir nur die Wirklichkeit diese Heiligen Augenblicks
Amseln singen uns Ihr Abendlied Schwalben sirren ferne stumm

Der vergewaltigte Sonnenuntergang ist mein Zeuge
Die Würde des Himmels der Lüfte ist unantastbar
Links oben eine neue fahlweiße Schmierspur

Es ist merkmürdig kühl seelisch kalt
Und geistig menschlich frostig eben Klimaerwärmung
Ach ja so feiern Sie Ihre Eiszeit Ich brenne noch

 

 

 

 

 

 

 

 

Brauchtum

Brauchtum

 

 

Als Franke lebe ich in Oberbayern
Indem das Brauchtum geehrt wird
Und wir brauchen alle einander

Die Blume die Biene und der Vogel den Wurm
Der Himmel die Erde und das Lüftchen den Sturm
Gebrauch und Mißbrauch wie Schwarz und Weiß

Bunt ist das Leben und Wüsten sind heiß
Ein Kunststoffschild Achtung Kinder
Lag auf der Asphaltstraße unter einem Bootstrailer

Der Nachbar Vater zweier Kinder vor Wochen
Ja ich bringe Es mit Draht fest an
Denn wir leben hier in stürmischen Zeiten

Wort und Tat sind wie Kinder und Spinat
Heute erbarmte ich mich des Trauerspiels
Und weil hier eine 30er Zone ist

Trug ich das von zwei Werbeträgern gezeichnete Schild
Vor mein Wochenendhaus schnitt mit dem Opinel
Nummer sieben aus Frankreich die Werbung oben weg

Ein Regionalrundfunksender und eine Versicherungskammer
Deren Aufkleber aus einem Nachbarort die Kinder
Mißbraucht als Alibi öffentlich bemäntelter Werbung

Die Versicherungsquoten der Verunsicherten zu erhöhen
Ich wurde als 10 11Jähriger ebenfalls mißbraucht
Und habe eine feine Ader für solcherlei Praktiken

Jetzt steht das Kinderspielschild an einem Bändchen
Befestigt am Eck meiner Paradiesumfriedung
Den Schnellfahrern zur liebenden Achtsamkeit

 

 

 

 

 

 

 

Das Gespräch

Das Gespräch

 

 

Wir saßen an einem kleinen runden Tisch
Ob bei Ihm oder mir dann doch in einem Cafe
Eine Vase mit Blumen eine Kerze dabei

Wir führten keine Unterhaltung
Die uns nur nach unten zöge
Wir sprachen über uns und Dich

Das was das Menschsein hindert
Das was den Geist und die Seele dunkelt
Die Körper subtiel und öffentlich verletzt

Welcher Art Mächte und Kräfte dies bewirken
Und was der Weg sei damit klarzukommen
Ja darin Heilung und Sicherheit findend

Dann verabschiedeten wir uns
Mit einer Umarmung links Herz auf Herz
Jedes Gespräch verändert die Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Mensch

Der Mensch

 

 

Du wirst den Menschen dann gerecht
Ja erst dann siehst Du einen Menschen wirklich
Keinen Fleischberg Personal Ausweisträger

Verbraucher Konsumenten Arbeit Nehmer
Wähler Bürger Deutschen Mann oder Weib
So Du Dir bewusst bist Seines Geheimnisses

Das dieser Mensch ein Wesen ist aus einer Welt
Vorgeburtlich hier erdwärts herabgestiegen
Und nachtodlich wieder hinaufsteigt sphärenleicht

Das Sein Erscheinen Dir Deine Scheinwelt spiegelt
Und Du in Ihm eine Königin einen König siehst
Der jenen Seelenadel aberzogen vergessen hat

Ja ein Wesen wie ein Mensch ist doppelbödig
Tierisch irdisch leibgebunden seelisch geistig
Himmelstochter Götterkind welch ein Wunder Du

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktisches Erleben

Praktisches Erleben

 

 

Die Wirklichkeit holt die Realität ab
Auf den Fuß den kleinen Zeh haarfein
Auf die Stunde Minute und Sekunde

Ich saß im sonnigen Garten
Orhan Pamuk Rot ist mein Name lesend
Als ein silberhaariger bärtiger Pferdeschweifträger

Über die Wiese auf mich zukam
Bleib sitzen lächelnd
Ich stehe auf Ihn begrüßend

Werner erzählt über einen gemeinsamen Freund
Deren letztes Geschäft mißlich lief
Ich vertrete den Ausgleich für beide

Werner erzählt von einer Trennung
Die Frau beanspruchte die Hälfte eine Erbstückes
Von Seiner Tante einen alten Eichenschrank

Werner nahm die Motorsäge und zersägte den Schrank
Etwas größer großzügig der Teil für Sie
Ich sprach das war Dein juristischer Triumpf

Doch Dein menschliches Versagen von Menschlichkeit
Das Erbstück zerstört die Frau verstört
Gib Ihr den Ganzen Schrank und heil ist das Leben in Liebe