Category Archives: Poesie

Revolution

Revolution

 

 

Die Französische Revolution freimauerisch
Idealistisch verbrämt von bestimmten Kreisen
Geplant und gesteuert das Brot bewusst verknappend

Um den Volkszorn aufzuheizen endetet in einem
Menschenverachtenden dämonischem Blutbad
Die Revolution urmenschlichen Liebens

Eines Joshua Isa Jesus wurde in Kirchenmacht
Befestigt und Ihrer freudigen Lebendigkeit beraubt
Was heute wie eh und je nachhaltig wirkt

Ist die individuelle und damit kollektive
Selbstrevolution aus der Angst befreiter Liebe
Denn viele Einzelne bilden das Ganze

 

 

 

 

 

 

 

Der Baum des Lebens

Der Baum des Lebens

 

 

 

In den Mythen des Nordens
Wie auch in der Orientalischen Tradition
Kennen wir Ygdrasil die Weltenesche

Und im Garten Eden als auch dem Paradies
Stehen der Baum des Lebens und
Der Baum der Erkenntnis der Dualität

Was habe ich mit dem alten Kram zu schaffen
Märchen Legenden Mythen sind überholt
Spricht verachtend hochmütig der Intellekt

In Dir in mir sind jene Bäume
Als die zwei Nervensysteme
Ida und Pingala Ananias und Saphira

Das willkürliche und das unwillkürliche
Feinst verästelte sich verzweigende
Entlang der Wirbelsäule verlaufende Systeme

Und der Strom des Lebens Aderngewebe
Atemluft Sauerstoff  zum Herzen hin
Und das Verbrauchte hinwegführende Blut

Ja das Leben ist wissenschaftlich rational kalt
Und mythisch empfunden erkennend erschaut
Mit dem Herzen besehn einfach märchenhaft schön

 

 

 

 

 

 

 

Demut

Demut

 

 

Ja ich nehme Dir die Angst hinweg
Jene Furcht derer die sich gedemütigt
Haben lassen denn siehe Du bist

Für Sie nur eine Quelle frischen Blutes
Ein Rohstofflieferant für parasitäre
Lebensenergie gewesen aus und vorbei

Ist denn der Akademiker mehr
Denn der handwerkende Arbeiter
Wie kann sich der Wagen über das Rad stellen

Ist denn die Treppe höher
Denn der Stufen eine die Sie erst bildet
Und höhnt die Tür des Hauses je die Treppe

Wer des Geringsten Eines verachtet
Verachtet alles Lebendige
Ja das Leben sich selbst

Denn das Leben ist Lieben
Und wer ein König eine Königin
Sein will ist der Diener Aller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fenster der Liebe

Das Fenster der Liebe

 

 

 

Sicher ist ein grau verhangener Himmel
Dessen düsteres Gewölk aufreißt
Und der stahlenden Sonne Pracht ergießt

Ein Hoffnungsschimmer des Lichts
Und das Augenpaar eines Kindes
Selbst ein Himmlisches Versprechen

Sowie ein jedes Getier
Wenn Es Dir ansichtig wird
Ein Blick ist in die Ichlosigkeit

Doch allein so Du fühlst
Als wärest Du das Gesehene
Bist Du selbst der Liebe Fenster zur Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Tor der Freude

Das Tor der Freude

 

 

 

Nur im leidvollen Erfahren als
Gefangener von Schmerz Kummer
Leid und Angst erwächst Dir

Die Sehnsucht jener Hunger
Unstillbar mit etwas Spaß
Und allerlei Liebhabereien

Dieser Durst so verzehrend
Wie je ein Wasserloser schmachtet
In der Wüste gewährt Dir erst

Das Tor der Freude zunächst
Im Traume nur zu erschauen
Magst Du erwachen und vergessen

So bist Du doch gezeichnet als
Ein Suchender nach dem Unbekannten
Mögen Deine Freunde spöttisch reden

Er ist verrückt Er spinntisiert
Ein realitätsfremder Träumer
Lass Ihn das hat eh keinen Sinn

Und doch wie Du erstaunst
Über der Blumen Schönheit Pracht
Gleich einem Kinde die Welt neu entdeckst

Dich wunderst über allerlei Getier
Die Sonne als goldenen Schatz
Und die Sterne als silbernes Geschmeide

Verschenkst an Alle und Jeden
Fühlst Du so inniglich
Als wärest Du der Andere selbst

Und dann urplötzlich irgendwann
Schreitest Du durch das Tor
Ja bist Es selbst geworden

 

 

 

 

 

 

 

Chatre

Chatre

 

 

Die Kathetrale Chatre in Frankreich
Ist einmalig da keine Gräber in Ihr sind
Und das Mosaiklabyrinth darin ganzjährig
Mit Stühlen verstellt nur an einem Tage frei

Ist die Realität ein Irrgarten
Und die Wirklichkeit ein Labyrinth
Wie die rethorische Frage was zuerst
Das Ei oder das Huhn

Eine Irreführung ist ohne Hahn
Denn vor einer Tat und Form
Steht die Idee als ein Gedankenblitz
Und ein Regenschauer liebenden Wollens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notre Dame

Notre Dame

 

 

 

Mutter wo warst Du
Wir hungern Du hast nicht Gekocht
Vater wo warst Du wir frieren
Du hast kein Holz für den Ofen gebracht

Kinder wir bestatteten einen Leichnam
Wir begleiteten einen Sterbenden
Wir trösteten einen Trauernden
Und ermutigten einen Verzagten

Jetzt heizen wir den Herd an
Und kochen uns ein Mahl
Was habt Ihr Kinder heute getan
Wir flochten Blumenkränze

Spielten Tanzten Sangen ein Lied
Pflückten Blumen und stellten Sie
In die Vase hier auf den Tisch
Dann freuten wir uns auf Euch

Kinder die Liebe ist nicht nur auf uns
Hier beschränkt auf dieses Haus Dorf
Stadt oder Land Sie wohnt immerda
Allzeit in eines Jeden Herzensgärtlein