Category Archives: Gedicht

Alles

Alles

 

 

 

Ich bin die graue Flechte
Auf einem verwitterten Felsblock
In einem gottvergessenem Gebirgstal

Ich bin der Staub auf Deinen Büchern
Und die Schwärze all Ihrer Buchstaben darin
Die Magie bezaubernder Lesekunst

Ich bin der verlorene Ehering
Und der ehrliche Finder Ehebrecher der Er ist
Erhebt Lieben keinen Besitzanspruch

Ich bin das Subjekt und Objekt
Die Hochzeit des Lebens
Und Ihr Kind Freiheit mit Name

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Freilassung

Die Freilassung

 

 

 

Das Es ein Justizirrtum war
Spielt letztlich keine Rolle mehr
Was geschehen war
War allemal wahr

Und eine Kuh im Stalle an der Kette
Lebenslänglich erträgt Ihr Los
Geduldig und sanftmütig
Heilig sind Kühe den Hindus

Denn ein Löwe
Im Käfig eines Zoos
Der erniedrigt und entwürdigt
Unruhig auf und ab streifend nie wirklich resigniert

Die Amnestie des Neuen Machthabers
Brachte mir die unverhoffte Entlassung
Denn Freiheit kann ich dies nicht nennen
Sie wurde mir gestohlen aberkannt

Ratlos strich ich durch die Stadt
Werbung Verführung Animationen
Hastende Schemen ohne Augenkontakt
Gereizte Flüchtende  Gehetzte allüberall

Da gelangte ich in einen Park
Setzte mich auf die Bank eines Spielplatzes
Atmete tief durch der Kinder Spiel beobachtend
Und begriff zutiefst fühlend der Freiheit Sinn und Wesen

 

 

 

 

 

Freiheit

Freiheit

 

 

Der Tumult beunruhigte mich
Und ich ging um zu sehen und verstehen
Was der Grund dafür sei

Dann ich hatte mich durch die Menge gedrängt
Erblickte ich das grölende Trauerspiel
Die Freiheit in Ketten triumphal gefangen

Erst stieg Wut in mir auf als ich dies sah
Dann Traurigkeit Angst war nicht dabei
Und unsere Augenpaare trafen sich lächelnd

 

 

 

 

 

Haben und Sein

Haben und Sein

 

 

Die Wohnung Behausung eines Messi
Zeugt im Grade Seiner Überfrachtung
Ja Vermüllung von Seinem seelischen Defizit

Der Millionär ja Milliardär
Zeugt von Seiner seelischen Leere
Die Er auf Kosten der Lebenskraft

Derer die dies alles erarbeiteten
Mit Ihrem Blut erwirtschafteten
Und ermöglichten somit Ihre Selbstausbeutung

Der Mensch im Sein ist sich bewusst
Alles ist für Ihn da und Er für Alles
Sein seelischer Reichtum spielt nur damit

 

 

 

 

 

 

 

Der Dichter

Der Dichter

 

 

Es war einmal einer Seele Kind
Das wurde in einem Lande geboren
Wollte darin das Licht der Welt erblicken
Welches benannt Volk der Denker und Dichter zu sein

Und wie Es heranwuchs und reifte
Erwachsen wurde völlig unfreif
Entdeckte Es das hier nur intellektualisiert
Spekuliert und fantasiert wurde

Da wollte Es erforschen
Wie sich dies zusammen verhält
Und lernte das Leben kräftig kennen
Von außen und mitten innendrinnen

Dann später im reiferen Alter
Eröffnete der Mensch der kaum sich wagte
Einen Deutschen zu nennen einen kleinen Laden
Darin verfertigte Er Gedichte Poesie und Lyrik

Weil wie ja auch ein Bäcker und Koch
Seiner Werke Künste nicht alleine
Verspeißen kann bietet Er Sie wohlfeil an
Denn ein Handwerker muß seinen Brotlohn erhalten

Heute hängt ein Pappschild an der Ladentür
Weil die Deutschen öffentlich verhungern
Bin ich nach Afrika ausgewandert
In Ägypten zeichne ich  für Touristen Hyroglyphen

 

 

 

 

 

 

Meisterbewusstsein

Meisterbewusstsein

 

 

Das Meisterbewusstsein
Ist die Herzenskraft

Der Geselle der Wille
Eindeutig Wohlbdacht

Und der Lehrling
Das Bewusstsein geisterfüllt
Liebend praktisch angewandt

Alle drei verbunden
Einzig ganz und gar
Wird jede Handlung
Ein Meisterstück fürwahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Die Liebenden

Liebe Die Liebenden

 

 

Die Liebe ist die gefährlichste Kraft
In einer Realität der Angst einigende Wirklichkeit
Sie ist honigsüß und das Salz der Erde

Lieben ist zeugen und schwanger sein zugleich
Alles Leben schenkend und auflösend erneuernder Tod
Den Starken schwächend die Schwachen stärkend

Lieben ist aller Lügen Gift
Und der Wahrhaftigkeit heilsames Elexir
Gold Silber und Edelgestein reinster Rosenduft